Vier Monate Flüchtlingsarbeit in Athen – ein Blick zurück

Ein Überblick von Herbert Nebel

Stephanie aus Österreich hat sich von November 2021 bis März 2022 intensiv in
unserem Projekt in Athen engagiert. In ihrem Abschlussbericht schrieb sie, dass sie die dort gesammelten Erfahrungen nicht in Worte fassen kann um dann in einem sehr empfehlenswerten Bericht ihre Arbeit anschaulich zu schildern und ihre Erfahrungen zu reflektieren. Sie hat viel gelernt und viele Erfahrungen gesammelt, die ihre Erwartungen übertroffen und sie sehr geprägt haben.

Beeindruckend schildert Stephanie, wie herzlich sie von unserem Team
aufgenommen wurde und nicht nur am Anfang ein ständiger Wissensaustausch
stattfand. Sie beschreibt, wie durch das Eingehen auf die Bedürfnisse der Kinder ihr Unterricht flexibel gestaltet wurde und die Lernenden viel Spaß und Erfolg dabei hatten.
Aber auch sehr berührende Momente gab es bei Begegnungen mit Menschen aus den Flüchtlingslagern: Kinder verpassen wichtige Bildungsjahre, Mütter kämpfen um Kleidung für ihre Kinder, Großväter betteln um ein Stück Seife. Die Verzweiflung in deren Augen wird sie nie vergessen.

Hier der komplette, reich bebilderte Bericht von Stephanie.

Urban Gardening in Athen – das Risa-Projekt

Ein Projekt für Geflüchtete und Einheimische

Bericht vom Risa-Projekt Team: Amar Basic, Taria Hocke, Nils Otto

Idee des Projekts
Das Ρίζα-Projekt (Ρίζα = risa = Wurzel) wurde in einer Zeit initiiert, in der Außenräume aufgrund der weltweiten Pandemie wichtiger denn je geworden sind, aber der Ansatz zielt auf viel mehr ab. Da die Geflüchtetenkrise Griechenland mehr als jedes andere europäische Land getroffen hat, sind ihre Auswirkungen im ganzen Land zu sehen, außer auf den Inseln vor allem in den größeren Städten. Athen, die Hauptstadt Griechenlands, ist in den letzten Jahren zur Zwischenstation und zur Heimat für viele Geflüchtete geworden. Die Dichte und Größe der Stadt machen Einwanderung und Integration zu einer großen Herausforderung. „Urban Gardening in Athen – das Risa-Projekt“ weiterlesen

Sieben Monate Freiwilligentätigkeit für RfG in Athen – eine Bilanz

Bericht von Vincent Jakubowski

Von September 2020 bis April 2021 war ich für Respekt für Griechenland als Freiwilliger in Athen tätig. Meine Aufgaben lagen größtenteils im Betreuen und Unterrichten von geflüchteten Kindern und Jugendlichen, jedoch war ich auch noch in andere Projekte involviert. Neben meiner Hauptbeschäftigung als Englisch- und Deutschlehrer habe ich mich im “Urban Gardening Projekt“ engagiert und habe jede Woche in einer sozialen Küche geholfen. „Sieben Monate Freiwilligentätigkeit für RfG in Athen – eine Bilanz“ weiterlesen

Neues aus Athen

Bericht von Amar Basic und unserem Team in Athen

Aktivitäten im Youthcenter – Network for Childrens Rights (NCR)

Man darf weiterhin keinen Präsenzunterricht abhalten und alle Sprachkurse finden online statt. Die Volontäre unterrichten circa 30 Schüler in 2 x Griechisch, 5 x Deutsch, 1 x Englisch Kursen. Das Goethe-Institut hat uns mit einer Lehrbuch-Spende unterstützt und wir erarbeiten auch derzeit ein Curriculum für den Unterricht. Das Internet ist oft eine Herausforderung und Jugendliche ohne Internetzugang sind kaum zu erreichen. Wir haben einige mit Internetkarten ausgerüstet, damit sie weiterhin am Unterricht teilnehmen können. Jedoch ist die Stabilität der Gruppen und des Interesses am Unterricht teilzunehmen aufgrund der langen Phase der Distanz schwierig.

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Freiwillige im Corona Lockdown in Athen

Freiwillige berichten

Bericht von Vincent Jakubowski
Freiwilligenarbeit in außergewöhnlichen Zeiten

Zusammen mit sechs anderen deutschen Freiwilligen arbeite ich für Respekt für Griechenland e.V. in Athen. Unsere Arbeit begann im September, und von da an waren alle von uns trotz einschränkender Corona-Schutzmaßnahmen vom Unterrichten und der Organisation verschiedener Projekte, ziemlich in Anspruch genommen. Die Freiwilligenarbeit besteht nicht nur im täglichen Unterrichten von Kindern und Jugendlichen in Deutsch und Englisch, sondern umfasst darüber hinaus auch weitere Kreativ- und Tanzkurse, freitagmorgendliche Besprechungen über Öffentlichkeitsarbeit und Unterrichtsgestaltung, gemeinsame Planung und Arbeit an einem aufwendigen “Urban Gardening“–Projekt und mehr. „Freiwillige im Corona Lockdown in Athen“ weiterlesen

Not-Solidaritäts-Kampagne für Geflüchtete und Obdachlose in Athen

Wir leben im Ausnahmezustand. Die Auswirkungen der schnellen Ausbreitung von Covid-19 sind weltweit spürbar und zwingen uns für einen ungewissen Zeitraum, unsere Lebens- und Arbeitsweisen entsprechend anzupassen. Aufgrund dieser schwierigen Umstände, ist unsere Arbeit gerade jetzt wichtiger denn je!! Wir wissen, dass die Pandemie schon jetzt weitreichende Folgen hat und uns vor komplexe Herausforderungen stellt. Deshalb konzentrieren wir uns auf die Bedürfnisse unserer Gemeinschaft und versuchen individuelle Lösungen zu finden. So wie sich derzeit alle Organisationen neu strukturieren müssen, schafft auch „Network for Children’s Rights“ neue Wege, um seine Klienten zu erreichen. „Not-Solidaritäts-Kampagne für Geflüchtete und Obdachlose in Athen“ weiterlesen

Mitarbeit bei „Network for Children’s Rights“ – durch Fachkräfte und Freiwillige

Ausgangslage

Im Mai/Juni 2019 wurde von Respekt für Griechenland e.V. (RfG) entschieden, mit der NGO Network for Children ́s Rights (The Network) eine neue Kooperation einzugehen. Dies betraf sowohl den Einsatz der von RfG entsendeten Freiwilligen als auch den Einsatz der beiden Fachkräfte, die Pädagogin Lizeta Ziakou und die Sozialarbeiterin Christina Katsampouka, deren Stellen von einer deutschen Stiftung finanziert werden. „Mitarbeit bei „Network for Children’s Rights“ – durch Fachkräfte und Freiwillige“ weiterlesen