Begleitmaterial zum Film „Der Balkon“

Stand: November 2022

Einführung

DER BALKON – WEHRMACHTSVERBRECHEN IN GRIECHENLAND
Die Vernichtung des Dorfes Lyngiades am 3. Oktober 1943
Dokumentarfilm von Chrysanthos Konstantinidis, Org. mit dt. Untertiteln, Athen 2018, 101 Min.

Bildungsarbeit mit dem Film Der Balkon
vom Regisseur gekürzte Fassung Athen 2020, 43 Min.
Griechisch mit deutschen Untertiteln

Die Bildungsarbeit ist Teil der Kampagne von Respekt für Griechenland: Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland

Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus bedarf dringend einer Ergänzung durch die Themen: Verbrechen der Wehrmacht im besetzten Griechenland von 1941-1944, Täterschaft vieler Großeltern und Urgroßeltern und unterlassene Wiedergutmachung. In Schulbüchern oder anderem Unterrichtsmaterial zum Zweiten Weltkrieg findet man wenig oder nichts über die deutsche Besatzung Griechenlands. Dem entspricht eine weitgehende Erinnerungslücke im kollektiven Gedächtnis der deutschen Gesellschaft. Die Verantwortung gegenüber Griechenland wurde länger verdrängt als gegenüber allen anderen von Deutschland okkupierten Ländern.
Als Deutsche schulden wir den Opfern und ihren Nachkommen eine Auseinandersetzung mit den Kriegsverbrechen der Wehrmacht in Griechenland. Eine Bearbeitung der zurückliegenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist zugleich eine Antwort auf die immer noch anzutreffende Relativierung der Kriegsschuld in Teilen der deutschen Gesellschaft.

RfG_Positionspapier_Kriegsschuld_Jan2021.pdf zu „Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegen Griechenland“  (4 S.)

Ein Bericht über die Erprobung des Films an Schulen und anderen Orten folgt demnächst!

Begleitmaterial zum Film als Angebot für Lehrende und Lernende
Der Balkon -Wehrmachtsverbrechen in Griechenland
Überblick und Links zu allen Materialien

Inhaltsverzeichnis Begleitmaterial

1 Zum Massaker in Lyngiades
2 Vorbereitung der Filmvorführung
3 Filmvorführung und Nachbereitung
4 Täterschaft
5 Widerstand in Griechenland und dessen Unterstützung von Deutschen
6 Erinnerung, Bearbeitung, nachholende Wiedergutmachung
7 Folgen der Besatzung für Griechenland und seine Bewohner
8 Die Deportation griechischer Juden
9 Die Okkupation Griechenlands im europäischen Vergleich

Im folgenden Überblick über das Begleitmaterial wird bei mehreren Themen auf korrespondierende Kapitel mit Seitenangabe im „Bericht über die Erprobung des Films“ hingewiesen.

Überblick über das Begleitmaterial

1 Zum Film DER BALKON -Wehrmachtsverbrechen in Griechenland
Am 3. Oktober 1943 überfielen ca. 100 deutschen Gebirgsjäger Lyngiades. Ein Dorf im Epirus. Sie ermordeten 82 Frauen, Männer, Greise und Kinder, plünderten und setzten alle Häuser bis auf die Kirche und die Schule in Brand. Nur fünf Menschen überlebten am Ort; andere kamen davon, weil sie zur Zeit des Massakers nicht im Dorf waren. Die Ermordung unbeteiligter Zivilisten war eine sogenannte Sühnemaßnahme für einen Regimentskommandeur der Gebirgsjäger, Josef Salminger. Er war wenige Tage zuvor durch eine Straßensperre der Partisanen zu Tode gekommen. Das Dorf Lyngiades haben die Nachkommen der Opfer nach und nach aus eigener Kraft wieder aufgebaut. Aufbauhilfe aus Deutschland haben sie zu keiner Zeit erhalten, eben sowenig wie die anderen zerstörten Dörfer. Kein deutscher Soldat wurde für die Verbrechen in Lyngiades bestraft.

1.1 Filmbeschreibung (½ S.)
1.2 Vorstellung des Regisseurs, Chryanthos Konstantinidis, mit Foto (2 S.) 
1.3 „Wen die Deutschen fanden, den haben sie getötet“ – zum Filminhalt, Ulrich Jossner (2 S.)
1.4 Zur Ästhetik und Wirkung des Films DER BALKON, Kurzfassung der Rezension von Axel Sütterlin (1 S.)
1.5 Bilder des zerstörten Lyngiades. Vier Fotos aus der Nachkriegszeit (3 S.)
1.6 Sie kamen nicht als Touristen, Film von Ulli Jossner, 7 Min.
Der kurze Film möchte speziell jungen Menschen Einblicke in den deutschen Besatzungsterror im Zweiten Weltkrieg in Griechenland geben. Er bringt neben Ausschnitte zum Massaker in Lyngiades Archivbilder zur Zerstörung der Infrastruktur, zur Hungersnot in Athen sowie zu anderen Verbrechen an der Zivilbevölkerung. Das Besondere in der Darstellung ist, dass Ulli Jossner drei Schülerinnen aus Rheinland-Pfalz – eine Deutsch-Griechin, eine Geflüchtete aus Syrien, eine Einheimische -, nach ihren Reaktionen auf den Film Der Balkon befragt hat. Ihre Stellungnahmen durchziehen den Film und stellen eine Bezug zur Gegenwart her.


2 Vorbereitung der Filmvorführung
Umso weniger Zeit für die Filmvorführung und das anschließende Gespräch zur Verfügung besteht, desto notwendiger ist es, vorab in den Film und seinen historischen Rahmen einzuführen. Bei einem mehrstündigen Workshop oder einem längeren Projekt dagegen kann der Kontext über Fragen der Jugendlichen mit Hilfe des Begleitmaterials erarbeitet werden.

2.1 Powerpoint-Präsentation: „To balkoni“- Der Balkon, Gundula Caspary (6 Tafeln)
(1) Deckblatt; (2) Hinweise zum Film; (3) Okkupation Griechenlands (1941-1944); (4) Folgen der Besatzung für Griechenland und seine Bewohner; (5) Verweigerung und Desertieren von deutschen Soldaten; (6) Die Vernichtung des Dorfes Lyngiades am 3. Oktober 1943

2.2 Zur historisch-geographischen Einordnung des Films mit Karte, Andreas Poltermann (1 S.)
Link neu
2.3 Zeitliche Abfolge der Okkupation: Griechenland unter nationalsozialistischer Besatzung April 1941- Oktober 1944, Andrea Suppmann (1 S.). Ein Überblick, der ersatzweise zu 2.1 in den historischen Kontext des Massakers einführen kann.


3 Durchführung und Nachbesprechung
Zur Arbeit mit dem Film sind Anregungen aus dem „Bericht über die Erprobung des Films“ zu entnehmen. Er enthält Unterrichtserfahrungen, Fallbeispiele und Projektbeschreibungen. Link Bericht über die Erprobung des Films// folgt

3.1 Navigationshilfe zum Film „Der Balkon“, Lars Limbach (20 S.), s. Bericht 2.2, S. …
Navigationshilfe besteht aus: Kapiteleinteilung, Transkription der Untertitel, Angaben zu den Personen und Zeitindex. Sie erlaubt es, ausgewählte Passagen wiederholt anzuschauen oder nur bestimmte Ausschnitte des Films zu zeigen..

3.2 Fragen an Jugendliche („du“-Version),.Karin Eckermann (1 S.)

3.3 Fragen an Jugendliche („Sie“-Version), Karin Eckermann ( 1 S.)
Der Fragenkatalog bzw. ausgewählte Fragen haben sich insbesondere bei nur einer Doppelstunde als hilfreich für die Strukturierung des Gespräch im Anschluss an den Film erwiesen. Bei einer längeren Unterrichtsreihe empfiehlt sich eine schriftliche Beantwortung der Fragen individuell oder in Gruppe. Eine Rückmeldung der Antworten der Schüler:innen durch die Lehrkraft in einer nachfolgenden Unterrichtsstunde ist eine optimale Basis für eine Sach – und Subjekt bezogene Nachbereitung des Films zusammen mit den Jugendlichen.


4 Täterschaft
Die Schüler:innen hat die Frage sehr beschäftigt, ob es denn „normale Menschen“ gewesen seien, die die Taten verübt haben. Dass die Antwort darauf „ja“ lauten muss, ist besonders schrecklich, aber leider wahr (Gundula Caspary).

4.1 Pädagogische Überlegungen zur Täterschaft. Gundula Caspary (2 S.) 
4.2 Wie werden Menschen zu Mördern?, Moritz Schramm (3 S.)
4.3 Das Böse kommt von weit her. Gedenkrede an das Massaker von Kommeno am 16. August 1943, Moysis Elisaf, Bürgermeister von Ioannina (5 S.)

5 Widerstand in Griechenland und dessen Unterstützung durch Deutsche
Neben dem griechischen Widerstand war es uns wichtig, an einigen Beispielen zu vermitteln, dass sich auch für Deutsche, wenn auch nur wenige, der NS-Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung entzogen haben und nicht zu Tätern wurden.
5.1 Widerstand von Griechen und Deutschen. Hilde Schramm (2 S.)
5.2 Ziviler und militärischer Widerstand von Griechen gegen die Besatzer, Hilde Schramm (2 S.)
5.3 Karl der „Gute“ – der sich nicht am Massaker in Lyngiades beteiligt hat.
Aus: Christoph U. Schminck-Gustavus, Feuerrauch, Feuerrauch. Die Vernichtung des griechischen Dorfes Lyngiades am 3. Oktober 1943, Dietz Verlag, Bonn 2013, S. 171-178

5.4 Zwei Unterstützer der Partisanen: Wolfgang Abendroth und Werner Illmer (2 S.)
Zitate aus Gregor Kritidis, Überläufer, Deutsche Deserteure in den Reihen der griechischen Befreiungsbewegung, in Chryssoula Kambas und Marilisa Mitsou (Hgg.), Die Okkupation Griechenlands im zweiten Weltkrieg, Böhlau Verlag 2015, S. 199-210, a.a.O., S. 199-204 (gekürzt)

5.5 Gedenktafel für Greta Golfinopoulou, einer Deutschen, die in Longos auf dem nördlichen Peloponnes lebte (1 S.) / Text und Foto: Werner Sollbach


6. Erinnerung, Bearbeitung, nachholende Wiedergutmachung
Die Rückmeldungen von Lehrenden und Lernenden zeigen, dass eine Beschäftigung mit den lange zurückliegenden Kriegsverbrechen in Griechenland unweigerlich zur Frage führt: „Was kann, was sollte Deutschland heute tun?“

6.1 Brief des ehemaligen Soldaten Felix Bourier an den Bürgermeister von Lyngiades 1947 (1 S) Aus: Christoph U. Schminck-Gustavus, a.a.O., S. 321-323 (gekürzt)
Zum Zeitpunkt des Massakers in Lyngiades war Felix Bourier in Ioannina statioiniert. Er schreibt u.a., dass in Nürnberg gerade ein Prozess gegen die Generäle [Süd-Ost,] stattfindet, darunter auch Hubert Lanz.

6.2 Zwei Fotos von Felix Bourier – als Soldat und als Mönch

6.3 Das Massaker von Lyngiades in der Nachkriegsjustiz, Hilde Schramm (2 S.)
Die politische Verantwortung für das Massaker in Lyngiades hatte General Hubert Lanz. Er befahl eine „schonungslose Vergeltungsaktion“ für den Tod von Josef Salminger durch Partisanen. Zwar gehörte er zu den Verurteilten im „Prozess gegen Generäle in Südosteuropa“ in Nürnberg, wurde aber bereits 1952 begnadigt. Ein späteres Ermittlungsverfahren vor einem deutschen Gericht in München wurde eingestellt.

6.4 Gedenkfeiern der Gebirgsjäger in Mittenwald, Andreas Unger / Hilde Schramm (2 S.)
Einiges hat sich in Mittenwald gegenüber der Darstellung im Film Der Balkon inzwischen geändert. Aber im öffentlichen Raum fehlen immer noch Informationen über die Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger sowie klare Worte zur unterlassenen Aufarbeitung in den Jahrzehnten danach.

6.5 Warum die Reparationsfrage nicht erledigt und nicht abgeschlossen ist. Hilde Schramm (3 S.)
Die 2019 erneuerte Forderung der griechischen Regierung über bisher verweigerte Reparationen zu verhandeln, wird von der deutschen Regierung strikt abgelehnt. Aber es gibt gute Gründe, diese Thematik mit mehr Verständnis und Entgegenkommen als in der Vergangenheit aufzugreifen und gemeinsam nach Formen einer nachholenden Wiedergutmachung zu suchen.

6.6 „Wenn ihr euch erinnert, können wir vergessen“ Deutsche Besatzungszeit, Hagen Fleischer (4 S.) Bundeszentrale für politische Bildung


7 Folgen der Besatzung für Griechenland und seine Bewohner
In wenigen Ländern wüteten die Wehrmacht und die SS so brutal wie in Griechenland. Bekannt sind über 1000 Opfergemeinden, die von der Wehrmacht und der SS ganz oder teilweise in Brand gesetzt wurden. Während der Besatzungszeit gab es in eine Hungerkatastrophe.Die griechischen Juden wurden deportiert und ermordet. Beraubung und Zerstörung der Infrastruktur waren so einschneidend, dass die Folgen bis heute nachwirken.

7.1 Plünderung – Ausbeutung – Beraubung (3 Seiten)
– Auszüge aus Mark Mazower, Griechenland unter Hitler. Das Leben unter der deutschen Besatzung 1941-1944, S. Fischer Verlag, Frankfurt /Main 2016; S. 47-51 (gekürzt) und S. 283
– Zitat aus Anna Maria Droumpouki, Raub und Rehabilitation: Die deutschen Entschädigungen für die griechischen Juden. In: Nikolas Pissis &Dimitris Karydas (Hg.), Die „Neue Ordnung“ in Griechenland 1941-1944, Edition Romiosinis/CeMoG, Freie Universität Berlin 2020, 97-123, S. 102
– Zitat aus Karl-Heinz Roth & Hartmut Rübner, Reparationsschuld. Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa, Metropol Verlag, Berlin 2017, S. 43

7.2 Hunger in Athen, Winter 1941/42 (3 S.)
Zitate aus: Mark Mazower, Griechenland unter Hitler, a.a.O., S. 57-66 gekürzt

7.3 Ursachen der Hungersnot (2 S.)
Aus: Katerina Králová, Das Vermächtnis der Besatzung. Deutsch-griechische Beziehungen seit 1940, Böhlau Verlag, Köln 2016, S. 34-36

7.4 Bilanz der Zerstörung und der Menschenverluste in Griechenland im Zweiten Weltkrieg (2 S.)
– Zusammenstellung aus: Dimitrios K. Apostolopoulos, Die griechisch-deutschen Nachkriegs- beziehungen. Historische Hypothek und moralischer Kredit, Peter LangVerlag, Berlin 2004, S. 21
– Zitate aus Karl-Heinz Roth & Hartmut Rübner, Reparationsschuld, a.a.O., S. 42/43
– Zitat aus Mark Mazower, Griechenland unter Hitler, a.a.O., S. 225 f.

7.5 Karte: Orte deutscher Kriegsverbrechen in Griechenland
jugend.erinnert. (Zur selbsttätigen Online-Recherche.) Die Karte entstand im Auftrag und durch Förderung des BMFSFJ

7.6 Bilder des Grauens und der Erschöpfung. Was Filmaufnahmen gleich nach Abzug der deutschen Truppen im Herbst 1944 zeigen (1 Seite)
Zitat aus Mark Mazower, Griechenland unter Hitler, a.a.O., S 17
7.7 Deutsche Besatzungspolitik gegenüber Griechenland (1941-1944)
die Spaltung der griechischen Gesellschaft wird verstärkt. Andreas Poltermann (6 Seiten)

8 Die Deportation griechischer Juden
Über 60.000 Juden und Jüdinnen wurden aus Griechenland in die Vernichtungslager nach Polen deportiert. Die meisten stammten aus Thessaloniki, dem ehemaligen „Jerusalem des Balkans“. Die Hilfsbereitschaft der christlichen Bevölkerung unterschied sich von Ort zu Ort. So gab es in Athen beachtliche Rettungsaktionen, in Thessaloniki nicht. Innerhalb der griechischen Gesellschaft findet zunehmend eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Teil ihrer eigenen Geschichte statt.

8.1 Ausplünderung, Deportation und Ermordung der griechischen Juden während der deutschen Okkupation Griechenlands 1941-1944, Andreas Poltermann (6 S.)

8.2 Offener Brief des Erzbischofs Damaskinos von Athen gegen die Deportation der griechischen Juden, 23. März 1943 (3 S.).
Von dem Brief auf Griechisch liegt nur eine englische, keine deutsche Übersetzung vor.

8.3 Deutsche Wiedergutmachungsleistungen an jüdische Überlebende der Shoah aus Griechenland. Andreas Poltermann (4 S.)


9 Die Okkupation Griechenlands im europäischen Vergleich
Auch in Frankreich und Italien, in der Ukraine, in Belarus und in Russland wurden Massaker an der Zivilbevölkerung verübt und Dörfer abgebrannt. Diese und weitere Länder wurden ebenfalls vom deutschen Staat beraubt. Eine Zuwendung zu Griechenland, die solange unterblieb, darf nicht den Terror in anderen okkupierten Ländern vergessen. Zugleich steht fest, dass kein Land des späteren Westblocks so furchtbar unter der deutschen Besatzung gelitten hat wie Griechenland und vergleichsweise so gering entschädigt wurde.

Die Okkupation Griechenlands im Vergleich mit den übrigen besetzen Gebieten Europas. Aus Karl-Heinz Roth & Hartmut Rübner, Reparationsschuld, Metropol Verlag 2017, Seiten 44-51

Hinweise auf zwei Projekte anderer Träger:

Gedenkarbeit in Verantwortung und Respekt
Am Beispiel Griechenland unter Nationalsozialistischer Herrschaft
Didaktischer Leitfaden zur Verwendung im Unterricht
Der Leitfaden regt zur Gedenkarbeit als Querschnittsthema in verschiedenen Fächern an. Er stellt grundlegende Fragen und gibt Orientierungen für jede Gedenkarbeit besonders in Bezug auf auf den Nationalsozialismus. Ein zweiter Teil konkretisiert mit Hinweisen auf den Film DER BALKON die Gedenkarbeit am Beispiel Griechenlands. Einbezogen sind das deutsch-griechische Verhältnis in der Nachkriegszeit bis heute sowie die Auseinandersetzung mit Kriegsschuld und Verantwortung. Ausgewähltes Material und weiterführende Literatur sind angefügt und über Links erreichbar.

Der Leitfaden wurde von Frau Dr. Doris Lax (BBS 1 Technik Kaiserslautern) und der Referentin in Rheinland-Pfalz für internationale Zusammenarbeit / Beauftragte für EU-Programme im Schulbereich, Frau Bettina Münch-Rosenthal, entwickelt. Didaktischer Leitfaden.pdf  (4 S.)

Memories of Occupation in Greece (MOG) Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland
Ein gemeinsames Projekt der Freien Universität Berlin und der Nationalen und Kapodistrias Universität Athen. Es besteht aus einem Online-Zeitzeugenarchiv sowie aus Unterrichtsvorschlägen und Informationsmaterialien für Schulen in Deutschland und in Griechenland.
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