Griechenlands Wirtschaft 2026 wieder im Aufwind?

Griechenland zahlt Kredite vorzeitig zurück – also alles in Butter?

Bericht von Reiner Schiller-Dickhut


Griechenland geht’s wirtschaftlich gut – schreibt derzeit ein Großteil der deutschen Medien. Zuletzt Mitte August wurde vom vielen Medien die Nachricht verbreitet, dass Griechenland vorzeitig Kredite zurückzahlt. Z. B. der seriöse Deutschlandfunk: „Wie das Finanzministerium in Athen mitteilte, sollen bis zum Jahresende rund 2,5 Mrd. € getilgt werden, die erst 2041 fällig geworden wären. Bereits im Juni hatte der griechische Staat Kredite von rund 7 Mrd. € frühzeitig zurückgezahlt. Griechenland ist eines der EU-Länder mit dem stärksten Wirtschaftswachstum.“ Transportiert wurde diese Botschaft ferner von Agenturen wie der afp und dem „Handelsblatt“ sowie diversen Wochenmagazinen und online-Medien.

Nach Darstellung des „Handelsblatt“ vom 19. 8. 2026 sollen Schulden und Kredite in Höhe von 13 Mrd. € bis zum Jahresende getilgt werden. „Außerdem sollen 2,2 Mrd. € in die Tilgung einer Staatsanleihe fließen und der Bestand kurzfristiger Staatsanleihen bis zum Jahresende um 1,2 Mrd. € reduziert werden:“ (Handelsblatt) Griechenland spart durch die vorzeitigen Tilgungen nach unterschiedlichen Angaben immerhin insgesamt knapp 800 Mio. € Zinsen ein.

Die vorzeitige Rückzahlung von Schulden passt v.a. in die Agenda konservativer Medien für die deutsche Öffentlichkeit: „Von Athen lernen. Jetzt kann Griechenland Wirtschaft besser als Deutschland“ (so z.B. der Focus am 18.7. 2026). Der „Focus“ begrüßt es, dass im griechischen Haushalt bei Sozialleistungen gekürzt wurde, und empfiehlt dieses auch für Deutschland.

In einem folgenden Newsletter-Beitrag will ich versuchen zu ergründen, wie die Überschüsse im griechischen Staatshaushalt zustande gekommen sind. Jetzt möchte ich die aktuell vermittelte Botschaft hinterfragen, dass es Griechenland bzw. den Griechen jetzt finanziell gut geht.

Zunächst ist es für den griechischen Finanzminister natürlich erfreulich, dass Kredite vorzeitig zurückgezahlt werden konnten, weil dadurch Zinszahlungen entfallen.1 Entscheidend ist aber, was mit den verbleibenden Schulden ab dem Jahr 2033 passiert. Dann kommt der griechische Staat nämlich in eine neue Phase der Rückzahlung der Schulden.

2018 hatte die Euro-Gruppe Zinszahlungen und Tilgungen für Kredite aus dem zweiten Rettungspaket im Umfang von rund 96 Mrd. € bis Ende 2032 gestundet. Danach springt die Zinslast für Griechenland erheblich an: „Nach Berechnungen der staatlichen Schuldenagentur PDMA erhöhen sich die Fälligkeiten von rund 9 Mrd. € im Jahr 2032 auf etwa 17 Mrd. € im Jahr darauf. In den Jahren bis 2038 werden jeweils zwischen elf und 15 Mrd. € fällig. Insgesamt summieren sich die Fälligkeiten zwischen 2033 und 2038 auf rund 77 Mrd. €. Das bedeutet: Innerhalb von nur sechs Jahren müsste Griechenland mehr als ein Fünftel seiner heutigen Staatsschulden refinanzieren.“ (Gerd Höhler, in: Handelsblatt 16. 6. 2026) In den Jahren bis dahin stehen Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen europäischen Gläubigern über Entlastungen an – wobei derzeit die Staaten der Eurogruppe wegen der verschiedenen Krisen selbst mehr Schulden anhäufen und deshalb wenig Spielräume haben.

Die Erfolgsmeldungen über die tollen griechischen Staatsfinanzen sind aus weiteren Gründen irreführend. Bei den positiven Meldungen zum Rückgang der Staatsschulden wird meist das Jahr 2020 als Referenz herangezogen; dies ist aber für einen Vergleich ungeeignet bzw. verfälschend, weil in diesem (und dem Folgejahr) der Staat durch die Corona-Krise besonders viel Ausgaben und weniger Einnahmen hatte. Ein weiterer sachlicher Fehler bei der pauschalen Botschaft „Den Griechen geht’s besser“ ergibt sich, wenn man die Verschuldung pro Kopf betrachtet; die ist nämlich in den letzten Jahren gestiegen. Grund ist der deutliche Bevölkerungsrückgang (teils bedingt durch den Wegzug ins Ausland), der wiederum teils auch Resultat der Finanzkrise ist.

Und drittens ist an den Erfolgsmeldungen schräg, dass das Wirtschaftswachstum in Griechenland (derzeit bei gut 2 %) teils gerade aus europäischen Finanzmitteln entspringt. So sagt es jedenfalls die EU-Kommission in einem aktuellen Bericht vom 21. Juni 2026. (https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-member-states/country-pages-including-country-reports/greece/economic-forecast-greece_en). Es geht dabei um einen Rekordzufluss an Griechenland aus der sog. Aufbau- und Resilienzfazilität, dem Kernstück des EU-Wiederaufbaufonds NextGenerationEU. Dieser wurde eingerichtet, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und EU-Mitgliedstaaten durch Reformen krisenfester zu machen. Die Kommission geht auch davon aus, dass sich das Wachstum 2027 in Griechenland wegen Auslaufen dieser Mittel verringern wird.

Auch die Aussagen in diesem Bericht der EU-Kommission zu Energiepreisen in Griechenland sind interessant: „Allerdings dürfte der Energiepreisschock das reale verfügbare Einkommen der privaten Haushalte schmälern.“ Die Kommission rechnet mit einem Anstieg der Inflation 2026 auf 3,7 %, v.a. durch stark gestiegene Energiepreise. Innerhalb der OECD hat Griechenland im ersten Quartal 2026 die schlechteste Entwicklung beim Pro Kopf-Einkommen, nämlich minus 3,6 %, u. a. bedingt durch gestiegene Energiepreise (wir als Verein merken dies übrigens an den Nebenkosten für die Wohnung auf Lesbos).

Einkommen in Griechenland deutlich gesunken
Kommen wir überhaupt zur Einkommenssituation: Man kann es kaum glauben, aber nach verschiedenen Quellen ist das Realeinkommen derzeit deutlich niedriger als etwa im Jahr 2009, also vor der Krise. Der Griechenland-Korrespondent Gerd Höhler schrieb Anfang 2025:

„Der durchschnittliche Bruttolohn eines Vollzeitbeschäftigten in der griechischen Privatwirtschaft betrug im Vorkrisenjahr 2009 1379 Euro. Heute sind es nur 1325 Euro. Inflationsbereinigt sind die Realeinkommen in Griechenland nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heute 23,7 Prozent niedriger als 2009. Nach Berechnungen von Eurostat ist die Kaufkraft der griechischen Haushalte zwischen 2013 und 2023 von 72 auf 67 Prozent des EU-Durchschnitts gesunken. In anderen armen Ländern steigt die Kaufkraft im gleichen Zeitraum: in Polen von 67 auf 80, in Rumänien von 55 auf 78 und in Bulgarien von 46 auf 64 Prozent des EU-Durchschnitts.“ (https://www.handelsblatt.com/politik/international/griechenland-warum-die-wirtschaft-boomt-aber-viele-menschen-aermer-werden/100097021.html). Bei der Kaufkraft bildet Griechenland mit Bulgarien das Schlusslicht in der EU. Andere Quellen kommen zu ähnlichen Ergebnissen, z.B. die Taz (https://taz.de/Proteste-in-Griechenland/!6048737/).

Erwerbslosigkeit
Gegenüber den Krisenjahren ab 2010 ist die Erwerbslosigkeit inzwischen deutlich und sehr erfreulich gesunken. Aber für einige Gruppen gibt es auffällig negative Werte. Griechenland hat die höchste Quote bei der Langzeitarbeitslosigkeit in der ganzen EU, nämlich 5%, was die EU-Kommission „auf seit langem bestehende strukturelle Herausforderungen wie Qualifikationslücken und unzureichende Betreuungsangebote für Kinder und ältere Menschen“ zurückführt (siehe obige Quelle zur EU-Kommission). Eine zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik würde sich dieser Probleme annehmen.
Interessant für die griechische Gesellschaft sind auch die Daten zur Erwerbslosigkeit, wenn mensch nach Bevölkerungsgruppen differenziert: Im Vergleich zwischen Juni 2021 und Juni 2026 sank sie
• bei Männern von 11,7 auf 6,0 %
• bei Frauen von 19,4 auf 10,4 %
• bei Personen zwischen 15 und 24 Jahren von 34,3 auf 19,5 %
• bei Personen von 25 -74 Jahren von 14,2 auf 7,3 % %.
Quelle: https://www.statistics.gr/en/statistics/-/publication/SJO02/-

Bevölkerungsentwicklung
Griechenland hat 2025 eine Einwohnerzahl von 10,4 Mio,, soviel wie 1992. Danach war diese Zahl kontinuierlich an auf den Höhepunkt von 11,1 Mio. in den Jahren 2008 bis 2010 gestiegen; anschließend fiel die Zahl kontinuierlich auf den jetzigen Stand ab. Ohne Migration wäre der Rückgang noch größer: Z. B. im Jahr 2024 sind – bei einem Rückgang von 2.200 Personen – 126.000 Griechinnen gestorben und knapp 69.000 geboren; kompensiert wurde dies durch Einwanderung von gut 55.000 Menschen.
(https://www.laenderdaten.info/Europa/Griechenland/bevoelkerungswachstum.php)

Unterschiede zwischen den Regionen
Kommen wir zum Ausgangspunkt zurück: viele deutsche Berichterstatterinnen sehen die Entwicklung in Griechenland hinsichtlich Wirtschaft, Finanzen und Lebensbedingungen überhaupt sehr positiv. Nun: wenn man sich hauptsächlich in Athen und Umgebung sowie auf prosperierenden Inseln aufhält, kann man zu dieser Wahrnehmung kommen. Wie auch für die meisten anderen Gesellschaften, muss mensch sich aber die Situation in einzelnen Regionen anschauen. Ich habe anhand einer offiziellen Seite der EU einige Indikatoren zu allen griechischen Regionen zusammengestellt. Beispielsweise ist in Attika das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (bezogen auf den EU-Durchschnitt) oder die Beschäftigungsquote Jugendlicher doppelt so hoch wie im Epirus oder der nördlichen Ägäis!

Quelle: https://eures.europa.eu/living-and-working/labour-market-information/labour-market-information-greece_de

Hervorgehoben in gelb sind alle Regionen mit einem Bevölkerungsanteil über 5 %.

Angefügt sei noch, dass zu dieser krassen regionalen Ungleichverteilung eine ebensolche beim Einkommen hinzukommt: Von den Mitglieds-Staaten der EU hat Griechenland außer den osteuropäischen Staaten Bulgarien, Lettland und Litauen hat Griechenland die stärkste Ungleichverteilung beim Einkommen (gemessen am sog. Gini-Koeffizienten)
(Quelle: Wirtschaftskammer Österreich und https://de.statista.com/statistik/daten/studie/942729/umfrage/ranking-der-eu-laender-nach-einkommensungleichheit-im-gini-index/

Reiner Schiller-Dickhut
August 2026

Spendenkampagne für Kommeno zu meinem 90. Geburtstag

Von Hilde Schramm
Mail: hilde.schramm (at) t-online.de

Spendenkampagne für Kommeno zu meinem 90. Geburtstag

Berlin, Anfang April 2026

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Weggefährten und Interessierte an der Arbeit von „Respekt für Griechenland e.V.“,

am 17. April werde ich 90 Jahre alt. Ich habe überlegt, was mir in meinem hohen Alter wichtig ist. Dabei schälte sich der Wunsch heraus dazu beizutragen, dass die Unterstützung von Kommeno, einer NS-Opfergemeinde in Griechenland, später auch ohne mich weitergehen kann.

Als Vorstandsmitglied von Respekt für Griechenland e.V. (RfG) engagiere ich mich zusammen mit anderen seit 2021 in Kommeno (Näheres zu den Aktivitäten von RfG vor Ort, siehe Flyer). Durch den Kauf eines kleinen Hauses mit großem Garten – nutzbar als Unterkunft und als Projektzentrum – wurde das Fundament für eine Weiterarbeit gelegt. RfG-Mitglieder und –Sympathisanten, darunter ich, erwarben das Haus als Privatpersonen. Unter dem Namen „Friends of Kommeno“ können wir auch unabhängig von RfG agieren.

Allerdings fehlen noch wesentliche Bausteine für eine gute Praxis. Der dringlichste Bedarf ist, die Anzahl der Betten durch zwei Gartenpavillons auf mindestens 15 zu erhöhen, vorrangig für deutsch-griechische Begegnungen. Auch würden wir gerne noch in diesem Jahr zusammen mit Dorfbewohner:innen einige Projekte für eine zukunftsfähige Ortsentwicklung anschieben.

Mit der Spendenkampagne wende ich mich an Freundinnen und Freunde, an Verwandte, an Weggefährten, an bisherige Unterstützer:innen sowie an Unbekannte, die unsere Arbeit in Kommeno schätzen. Auf Nachfrage schicke ich Ihnen die Unterlagen digital zum Weiterleiten.

Und so bitte ich um Beteiligung an der Spendenkampagne zu meinem 90igsten Geburtstag.

Mit besten Grüßen
Hilde Schramm

P.S. Alle Spender:innen lade ich schon jetzt zu einem Gartenfest ein: 5. Juli 2026, Ringstraße 83, Lichterfelde West.
Dort wollen Amar Bašić, der Projektleiter in Kommeno, und ich über das Ergebnis der Spendenkampagne und die Verwendung der eingegangenen Fördermittel berichten. Anschließend Tanz.

a) Überweisung auf Konto bei Berliner Volksbank
Kontoinhaber: Herbert Nebel (für Friends of Kommeno)
IBAN: DE34 1009 0000 2990 9270 09
BIC: BEVODEBB
Da „Friends of Kommeno“ durch Vermietung auch kommerziell tätig sind, sind sie nicht gemeinnützig und können keine Spendenbescheinigungen ausstellen. Die Mittelverwendung basiert auf griech. Recht u. internen Absprachen.

(b) Überweisung auf Spendenkonto bei GLS Bank
Kontoinhaber:Respekt für Griechenland:
IBAN: DE58 4306 0967 1175 7746 04
BIC: GENODEM1GLS
Respekt für Griechenland e.V. ist gemeinnützig und kann Spendenbescheinigungen ausstellen.
Die Verwendungszwecke sind aber durch die Satzung von RfG reguliert.

Wer auf eine Spendenbescheinigung verzichten kann, möge bitte auf (a) Konto Berliner Volksbank überweisen.

Dieser Spendenaufruf als PDF
Kommeno: Näheres zu den Aktivitäten vor Ort (Flyer)

Hilde Schramm: 90 Jahre – und kein bisschen leise!

Hilde Schramm im Garten des Gästehauses in Kommeno, das zunächst von RfG gemietet war und inzwischen von Friends of Kommeno gekauft wurde. (Oktober 2024. Foto: Amar Bašić)

Liebe Hilde,

90 Jahre – und kein bisschen leise!
Zu Deinem Geburtstag am 17. April gratulieren wir Dir von ganzem Herzen und feiern Dich für Deine Energie, Deinen klaren Blick und Deinen langen Atem.

Es ist alles andere als selbstverständlich, sich mit so viel Beharrlichkeit für Gerechtigkeit und Erinnerung einzusetzen – und dabei so wach, zugewandt und inspirierend zu bleiben.

Für das neue Lebensjahr wünschen wir Dir Gesundheit, viele gute Begegnungen und weiterhin die Kraft, Dich einzumischen, wo es nötig ist. Möge Dir Dein Humor dabei nie ausgehen!

Herzliche Grüße und große Wertschätzung
von Deinen Vorstandskollegen
Herbert & Reiner

RfG: Finanzübersicht 2021


Der Verein „Respekt für Griechenland e. V.“ (RfG) legt eine Übersicht zu seinen Finanzen im Jahr 2021 vor.
Die Einnahmen lagen bei ca. 222.000 €, die Ausgaben bei ca. 249.000 €. Die Mehrausgaben konnten aus Rücklagen gedeckt werden. Rund 58 % der Einnahmen waren private Spenden.
Nähere Informationen zu den Ausgaben im Einzelnen, insbesondere zum Flüchtlingsbereich, sowie zu den Einnahmen siehe in der folgenden Übersicht.

 

 

Deutsch-Griechischer Jugendaustausch September 2022

Auf den Spuren der gemeinsamen deutsch-griechischen Geschichte
5.-12. September 2022, Vitsa/Epirus, Griechenland

Geschichte aufspüren, erleben, von der Geschichte lernen – erinnern für die Zukunft. Unrecht, Krieg und Leid nachempfinden und verstehen, Verantwortung übernehmen, die Zukunft in einem demokratischen, friedlichen und solidarischen Europa auf stabilere Grundlagen stellen. Erinnern, weil gerade heute der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Nachkriegsordnung in Europa in Frage stellt und an die Stelle von Menschenrechten und Völkerrecht das Recht des Stärkeren setzen will. Erinnern auch deshalb, weil dieser Krieg gerade die jungen Menschen in Europa vor die Herausforderung stellt, eine begründete und historisch informierte Haltung einzunehmen und Verantwortung zu übernehmen. Hierzu soll diese Begegnungsreise deutscher und griechischer junger Menschen nach Griechenland beitragen. „Deutsch-Griechischer Jugendaustausch September 2022“ weiterlesen

RfG: Finanzübersicht 2020

Der Verein „Respekt für Griechenland e. V.“ (RfG) legt eine Übersicht zu seinen Finanzen im Jahr 2020 vor.

Die Einnahmen lagen bei ca. 263.000 €, die Ausgaben bei ca. 254.000 €. Rund 55 % der Einnahmen waren private Spenden.

Nähere Informationen zu den Ausgaben im Einzelnen, insbesondere zum Flüchtlingsbereich, sowie zu den weiteren Einnahmen siehe in der folgenden Übersicht.

Unterricht im Flüchtlingscamp

Herbert Nebel
Unterricht ermöglichen im Flüchtlingscamp in Philippiada

Sonia Vlachou wandte sich mit der Bitte um Unterstützung an RfG, Sie ist Lehrerin und Koordinatorin für die schulische und soziale Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in dem Asylbewerber-Camp in Philippiada (in der Region Epirus, nahe Arta).
„Unterricht im Flüchtlingscamp“ weiterlesen

Freiwillige im Corona Lockdown in Athen

Freiwillige berichten

Bericht von Vincent Jakubowski
Freiwilligenarbeit in außergewöhnlichen Zeiten

Zusammen mit sechs anderen deutschen Freiwilligen arbeite ich für Respekt für Griechenland e.V. in Athen. Unsere Arbeit begann im September, und von da an waren alle von uns trotz einschränkender Corona-Schutzmaßnahmen vom Unterrichten und der Organisation verschiedener Projekte, ziemlich in Anspruch genommen. Die Freiwilligenarbeit besteht nicht nur im täglichen Unterrichten von Kindern und Jugendlichen in Deutsch und Englisch, sondern umfasst darüber hinaus auch weitere Kreativ- und Tanzkurse, freitagmorgendliche Besprechungen über Öffentlichkeitsarbeit und Unterrichtsgestaltung, gemeinsame Planung und Arbeit an einem aufwendigen “Urban Gardening“–Projekt und mehr. „Freiwillige im Corona Lockdown in Athen“ weiterlesen

Freiwillige in Thessaloniki trotz Lockdown

Erster Erfahrungsbericht von Johann Lange

Am 20.Oktober bestiegen Lasse und ich den Flieger in Richtung Süden, genauer genommen nach Thessaloniki. Zuerst ging es in unsere Unterkunft, einem Haus der Organisation United Societies of Balkan (USB). Hier leben ca. 20 Volunteers aus ganz Europa zusammen, alle arbeiten bei verschiedenen Organisationen. „Freiwillige in Thessaloniki trotz Lockdown“ weiterlesen

SoliOli 2021 und Bilanz 2020

Herbert Nebel
RfG unterstützt finanziell und organisatorisch Selbsthilfeprojekte für die griechische Bevölkerung

Im Rahmen der jährlichen SoliOli-Kampagne – die seit ihrer Gründung von RfG unterstützt wird – werden hochwertige Lebensmittel zu guten Preisen sowohl für die Produzent*innen als auch Verbraucher*innen vermittelt. Der Direktimport und Kauf von Oliven(öl) kleiner griechischer Erzeugergemeinschaften ist ein Schritt und praktischer Anknüpfungspunkt, mit dem wir solidarische Formen des Arbeitens und Wirtschaftens konkret stärken können. Zudem werden mit den Erlösen ausgewählte soziale und politische Projekte wie Selbsthilfeinitiativen für Erwerbslose oder Projekte von Geflüchteten unterstützt.

In ihrer letzten Rundmail – die wir Euch hier gerne zur Kenntnis geben – berichtet SoliOli über die Ergebnisse ihrer Kampagne in 2020: „SoliOli 2021 und Bilanz 2020“ weiterlesen