Bericht von Helmut Kaiser (2 Teile)
Zu Griechenland fühle ich mich schon seit Jahrzehnten hingezogen. Das hat viel mit dem Politiker und Musiker Mikis Theodorakis zu tun, der mein Interesse an diesem Land weckte. Und da internationale Solidarität in meinem Leben eine wichtige Rolle spielt, ich inzwischen im Ruhestand bin und Zeit habe, war es mir ein Bedürfnis nach Griechenland zu kommen, um einen kleinen Beitrag zu einem solidarischen Europa von unten zu leisten. Bei entsprechenden Recherchen bin ich dann auf Respekt für Griechenland gestoßen und so bekam ich Kontakt zu Pervolarides. In letzter Zeit gab es kaum Informationen bzgl. Pervolarides. Ich hoffe mit meinem Beitrag dem etwas entgegenwirken zu können. „Pervolarides lebt und ist in Thessaloniki sehr aktiv“ weiterlesen
Autor: RespGr
Die Deportation und Vernichtung der romaniotisch-jüdischen Gemeinde von Ioannina
Bericht von Andreas Poltermann
Im Juli 2024 ist das EXANTAS Heft „Die Deportation und Vernichtung der romaniotisch-jüdischen Gemeinde von Ioannina“ erschienen.

Auf 96 Seiten stellt es in Teil 1 die Besatzung Griechenlands durch die Achsenmächte und die Verfolgung der griechischen Juden durch die Deut-schen dar. Im Mittelpunkt des ersten Teils stehen die Fotos von der Deportation am 25. März 1944 und die Namen von 65 Deportationsopfern, die Dank der Arbeit Vieler in den letzten 20 Jahren identifiziert werden konnten. Im zweiten Teil befassen sich eine Reihe von Artikeln mit dem Leben der Romanioten von Ioannina vor und nach der Deportation.
Das Heft steht auf der Website von Exantas zum Download bereit. Es kann auch bei Exantas (info@exantas.de) gegen eine Aufwandsentschädigung von 3,00 EURO/Heft bestellt werden.

Deutsche und griechische Schüler fördern Frieden und Verständigung in Kommeno
Bericht von Simon Imhäuser und Lars Limbach
Vom 3. bis 12. September 2024 setzten Schülerinnen und Schüler der AG Friedenserziehung-Geschichte der Hermann-Gmeiner-Realschule plus Daaden, begleitet von den Lehrern Lars Limbach und Simon Imhäuser, ein starkes Zeichen für Frieden und internationale Verständigung. Die 15- bis 16-jährigen Jugendlichen folgten den Spuren einer früheren Gruppe, die bereits im April des Vorjahres den Friedensgarten rund um die Gedenkinstallation des Künstlers und Architekten Amar Bašić angelegt hatte. „Deutsche und griechische Schüler fördern Frieden und Verständigung in Kommeno“ weiterlesen
Ehrung von Hilde Schramm und `Respekt für Griechenland e.V.` in Lyngiades am 03.10.2024
„für ihren sozialen Beitrag zum heiligen Gedenken an die Opfer der Nazi-Gräueltaten im Dorf Lyngiades am 03. Oktober 1943“
(Stadtverwaltung von Ioannina, die Gemeinde Lyngiades und der Kulturverein von Lyngiades)
Dankesworte von Hilde Schramm
Vorstandsmitglied von „Respekt für Griechenland e.V.“ „Ehrung von Hilde Schramm und `Respekt für Griechenland e.V.` in Lyngiades am 03.10.2024“ weiterlesen
Erstes Treffen im neuen Projekt Erasmus + Schule
Im April 2024 trafen sich zum ersten Mal in Athen die Partner unseres aktuellen ERASMUS-Vorhabens „Nachhaltige Energienutzung Berlin – Athen” (KA210-SCH-000183361) Respekt für Griechenland (RfG), Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU, https://www.ufu.de/), Bildungszentrum für nachhaltige Entwicklung (BNE-Zentrum, https://bne-zentrum.de/) und Community Energy River (CER, https://communityenergyriver.com/en/#), zur Planung für 2024/2025, verbunden mit zahlreichen Begegnungen: „Erstes Treffen im neuen Projekt Erasmus + Schule“ weiterlesen
Arbeit mit Geflüchteten in Athen: Ein Volunteer berichtet
I´m amazed by what this project offer not only to the children, but also to the volunteers.
von Peter Achmus
(Quelle: RfG-Newsletter Mai 2024)
Yesterday’s reflection meeting about my volunteering for RfG in Athen’s threw me back into the four months I spend in Athens and all the feelings that were stirred up by it. The feeling of being told by a youth that they love your lesson, the realization that you come back from work and you feel like coming from an activity that you did with friends and that relieved you from stress rather than giving you stress, the feeling to have organized an event by yourself, and the feeling of strolling through the centre of Athens and ending up with people you know at a spontaneous event are just some of them. „Arbeit mit Geflüchteten in Athen: Ein Volunteer berichtet“ weiterlesen
Childhoods behind bars
Ioannina, April 2024
Vortrag von Sonia Vlachou
(Quelle: RfG-Newsletter Mai 2024)
In der Mai-Sitzung von RfG hielt Sonja Vlachou einen Vortrag zum Thema: „Die Situation von Kindern und Jugendlichen in den Flüchtlingslagern Griechenlands“. Sie berichtete auf dem Hintergrund eigener Erfahrungen über die Ursachen und Folgen von: „Childhoods behind bars“ weiterlesen
Monitoring Pushbacks
Bericht von Yetta R.
(Quelle: RfG-Newsletter April 2024)
Auch wenn die griechische Regierung noch immer behauptet, dass es keine Pushbacks gibt, ist die Existenz derselben mehr als evident. Abgesehen von Zeug*innenaussagen, den Berichten verschiedener NGOs und Medienberichten (wie zum Beispiel der New York Times), gibt es detaillierte Berichte der Türkischen Küstenwache (TCG). „Monitoring Pushbacks“ weiterlesen
Griechenland kommt!
Bericht von Ulli Jossner
(Quelle: RfG-Newsletter April 2024)
„Griechenland kommt!“ diesem Fazit von Dr. Hilde Schramm stimmte Dr. Erika Buchholz, von der Stiftung Topographie des Terrors, unbedingt zu.
Denn sie konnte sich nicht an eine so bis auf den letzten Platz gefüllte Veranstaltung in den letzten Jahren erinnern. Viele der über 200 Teilnehmer*innen der gemeinsam mit RfG durchgeführten Veranstaltung „Vergessene Kriegsverbrechen von Wehrmacht und SS in Griechenland“ am 23. April 2024 äußerten ungläubig, nachdem sie die Kurzfassung des Films „Der Balkon“ gesehen hatten, das geflügelte Wort „Das habe ich ja gar nicht (so genau) gewusst!“. „Griechenland kommt!“ weiterlesen
Finissage der Ausstellung „Die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Ioannina“
Am 22. Mai 2024 ab 18 Uhr in der Humboldt-Universität, Hauptgebäude.
Humboldt-Universität zu Berlin
Foyer des Hauptgebäudes
Unter den Linden 6
10117 Berlin
Eintritt: frei
Die Ausstellung „Die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Ioannina“ ist noch bis zum 22. Mai 2024 im Foyer des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin zu sehen. Sie entstand als Kooperation der HU-Berlin mit dem Verein Respekt für Griechenland e.V., wobei die Historikerin Sabine Hillebrecht sie initiiert und wesentlich erarbeitet hat.
Aus Anlass des 80. Jahrestages der Deportation am 25. März 1944 wird auf rund 30 Tafeln von der fast vollständigen Auslöschung der Jüdischen Gemeinde von Ioannina erzählt. Kern der Ausstellung sind 19 Fotos, die die verzweifelten Menschen am örtlichen Sammelplatz zeigen, aufgenommen von einem Wehrmachtssoldaten einer Propagandakompanie. Diese Dokumente aus dem Bundesarchiv werden in Deutschland erstmals in ihrer Gesamtheit als Fotoserie präsentiert. Die Ausstellung möchte am Beispiel von Ioannina an die deutschen Verbrechen an den griechischen Jüdinnen und Juden erinnern.
Die Finissage will verschiedene Aspekte der Ausstellung vertiefen, ergänzen und zu einem inhaltlichen Austausch einladen. Dazu sprechen in einem ersten Teil Dr. Reiner Schiller-Dickhut vom Verein Respekt für Griechenland e.V. sowie Prof. Dr. Thomas Sandkühler und Sabine Hillebrecht vom Lehrstuhl für Geschichtsdidaktik der HU-Berlin.
In einem zweiten Teil präsentiert die Textilkünstlerin Adi Liraz ihre Arbeiten, die in einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit den jüdischen Traditionen von Ioannina entstanden. Darüber hinaus stellen Studierende der Geschichtswissenschaft an Info-Ständen zusätzliche Materialien, Unterrichtsideen und didaktische Überlegungen vor.
Umrahmt wird die Finissage von zwei griechischen Musikstücken, dargeboten von Musikern aus dem Epirus.
Kontakt für den Verein Respekt für Griechenland:
Reiner Schiller-Dickhut
E-Mail: schiller-dickhut(at)posteo.de, 0176/21005747
