RfG-Positionspapier: Weitere Unterzeichner/innen

Das Positionspapier von ‚Respekt für Griechenland‘ zum Thema „Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland“ haben folgende weitere Personen unterzeichnet:
(Die Liste der Erstunterzeichner/innen ist hier zu finden.)

Vorname Nachname Wohnort Tätigkeit/Beruf/Funktion
Andreas Bartels Berlin Rentner
Heiner Billing Berlin  
Markard Blank Berlin  
Dr. Christine Brückner Berlin  
Ilse Bührmann Berlin  
Stephan Dömpke Berlin  
Hildegard Eichhorn Berlin  
Lisa Eichhorn Berlin  
Gerald Fischer Berlin  
Dr. Christoph Flötotto Berlin  
Klaus Franke Berlin  
Dieter Gautier  Bremen  
Heide Haas Berlin  
Gisela Haberstroh Berlin  
Andrea Hattendorf Berlin  
Ralf Henning Berlin  
Christine Holzkamp Berlin  
Holger Holzschuher Berlin Dipl. Soz.
Reinhard Janke Berlin  
Regina Jürgens Hamburg Rentnerin
Sigi Kehrer Berlin  
Judith Kessler Berlin  
Joachim Kreimer-de Fries Berlin  
Wilhelm Lotze Berlin  
Anja Lüers Berlin  
Eva-Katrin Maier Berlin  
Sigrun Marks Berlin Lehrerin
Günter Mayer Berlin  
Relinde Meiwes Berlin  
Christakis Mitsidis Berlin Dipl. Psychologe
Abdullah Nazari Berlin  
Abdullah Nazari Berlin  
Andreas Neumann Berlin  
Claudia Peltzer Berlin  
Ute Peters Berlin  
Waltraud Planthaber Berlin Rentnerin
Magda Resta-Petersdorff Berlin Dipl. Kauffrau
Jörg Riegel Berlin StDir.i.R.
Götz Schaucher Berlin  
Andreas Schüßler Bielefeld BewegungsArbeiter und Rentner
Heinz-Peter Seidel Berlin Musikwissenschaftler
Waltraud Seidel Berlin  
Ulrike Stephan Berlin Sachb./Ass.
Renate Sternagel Berlin  
Peter Sternagel Berlin Rentner
Erika Stöß Berlin VHS-Dozentin
Detlev v. Larcher Berlin Rentner
Cornelie Valentin Berlin Musiklehrerin
Michael Vogelsang Berlin Dipl. Ing.
Siegrun Wachtel Berlin Rentner
Wilhelm Zachraj Dorsten Stradtrat Dorsten
Rita Zachraj Dorsten  
Michael Zeiher Berlin  

Wir bitten um Entschuldigung falls Namen fehlerhaft von den handschriftlichen Unterschriftslisten übernommen wurden.

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Datenschutz

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14.06.2019 Berlin: Vortrag/Diskussion zur deutschen Kriegsschuld

ÖKUMENISCHES ZENTRUM zusammen mit RESPEKT FÜR GRIECHENLAND E.V.

Einladung
zu
Vortrag und Diskussion:
Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland

Referentin: Hilde Schramm

Termin: Freitag, 14. Juni, 19 Uhr

Ort: Ökumenisches Zentrum,
Wilmersdorfer Str. 163
10585 Berlin
U-Bahn Station: Richard Wagner Platz

Vorrangige Forderungen:

1. Rückzahlung eines Zwangskredites (zinslos), den Griechenland z. Zt. der deutschen Besatzung zahlen musste, im heutigen Wert von 11 Mrd EURO (incl. Zinsen). Diese Rückzahlpflicht wurde 1965 von Kanzler Ludwig Erhard anerkannt.

2. Lösegeld der jüdischen Gemeinde von Thessaloniki für die Freilassung von 7500 jüdischen Zwangsarbeitern, die trotz Lösegeld zusammen mit weiteren 40000 Juden nach Auschwitz in den Tod geschickt wurden.

3. Zeitgemäße Unterstützung von Opfergemeinden. Hierzu soll ein Fonds zur nachhaltigen Entwicklung von Dörfern und kleinen Städten, die unter dem deutschen Besatzungsterror gelitten haben, eingerichtet werden. Mehr als 1000 Orte wurden von Deutschen zerstört und dabei viele tausend Zivilisten umgebracht. Über 100 dieser Gemeinden werden offiziell als „Märtyrerdörfer“ bezeichnet.


 

Unterstützung der Kampagne zur Kriegsschuld

Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland

Unabhängig davon, ob die strittigen Reparationsfragen noch einmal mit Griechenland verhandelt und zu einem Ergebnis geführt werden, lassen sich heute aus politischer und moralischer Verpflichtung und auch mit rechtlichen Gründen Forderungen benennen, die kurzfristig umsetzbar sind und auch mit Verweis auf etwaige Reparationsabkommen oder Präzedenzfälle nicht abgewiesen werden können.

Wir richten drei Forderungen, die wir für vordringlich und für zeitnah erfüllbar halten, an den Bundestag und die Regierung der Bundesrepublik Deutschland:
Rückzahlung des Zwangskredits Griechenlands an das „Deutsche Reich“
Rückzahlung des Lösegelds für jüdische Zwangsarbeiter in Thessaloniki
Einrichtung eines Fonds zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen
Raums – unter besonderer Berücksichtigung von „Märtyrerdörfern“.

Das Positionspapier „Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland“ finden Sie hier, die Liste der Erstunterzeichner/innen an dieser Stelle.

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Unterstützen Sie uns durch Ihre Mitarbeit

Unterstützen Sie uns durch eine Spende

Unterstützung der Kampagne „Kriegsschuld“ durch Ihre Unterschrift

Die aktuelle Unterzeichnerliste können Sie  hier einsehen. Die Liste der Erstunterzeichner/innen finden Sie hier.

Hinweise zum Datenschutz sehen Sie hier.

Vielen Dank für Ihre Beteiligung!






Zustimmung zur Veröffentlichung

Hinweis:
Die Initiative „Kriegsschuld“ behält sich vor, Unterschriften nicht zu veröffentlichen, wenn der/die Unterzeichner/in einer Organisation angehört, die Ansichten vertritt, die Menschen aufgrund ihrer Abstammung, ihrer Weltanschauung, ihrer religiösen Zugehörigkeit, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres sozialen Status herabwürdigen oder stigmatisieren. Gleiches gilt, wenn der/die Unterzeichner/in ohne erkennbare Zugehörigkeit zu einer Organisation derartige Ansichten öffentlich vertritt.

Weiter zur Unterstützung durch Ihre Mitarbeit bzw. durch Spenden

 

Unterstützung der Kampagne „Kriegsschuld“ durch Ihre Mitarbeit

Wir freuen uns, dass Sie bei der Kampagne „Kriegsschuld“ mitwirken wollen. Wir werden umgehend mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Im Nachrichtentextfeld können Sie Angaben machen, wie Sie mitwirken wollen und ggf. in welchem zeitlichen Umfang dies für Sie möglich ist.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Beteiligung!


Weiter zur Unterstützung durch Spenden

Unterstützung der Kampagne „Kriegsschuld“ mit einer Spende

Sie können die Kampagne „Kriegsschuld“ von Respekt für Griechenland mit einer Spende unterstützen, in dem Sie auf folgendes Konto Geld überweisen:

Spendenkonto bei: GLS Bank
Kto.-Inhaber: Respekt für Griechenland e.V.
IBAN DE42 4306 0967 1175 7746 01 (allgemeines Spendenkonto)
BIC: GENO DE M 1 GLS
Bitte den Spendenzweck „Kriegsschuld“ nicht vergessen!

Zur besseren Planbarkeit bitten wir Sie, uns Ihre Spendenabsicht mitzuteilen:





Viele Dank für Ihre Unterstützung!

Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland

Einleitender Text des Positionspapiers von `Respekt für Griechenland´ zum Thema Kriegsschuld (März 2019, aktualisiert im Mai 2019)

Wir sind eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in Griechenland in der Flüchtlingshilfe engagieren, dort Klimaschutzprojekte machen und Selbsthilfegruppen unterstützen. Durch unsere Zusammenarbeit mit Griechen wissen wir, wie fest unter einer beruhigten Oberfläche die Verbrechen von Deutschen im Zweiten Weltkrieg im kollektiven Gedächtnis verankert sind. Zugleich mussten wir erkennen, wie beschämend gering die Bereitschaft Deutschlands war, Griechenland beim Aufbau seines zerstörten Landes zu helfen und die Leidtragenden zu entschädigen. „Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland“ weiterlesen

Freiwillige für WELCommon in Athen

Projektbericht, Stand März 2019

Arbeit mit Geflüchteten im WELCommon

Seit Herbst 2016 entsendet Respekt für Griechenland Freiwillige nach Athen. Sie haben mitgeholfen, eine ehemalige Klinik im Zentrum von Athen in ein wegweisendes und viel beachtetes Wohnprojekt für Geflüchtete, das Model Hostel WELCommon, umzugestalten.  Nachdem das UNHCR in Übereinstimmung mit der Stadt Athen zum 1. März 2018 jede finanzielle Förderung für die Flüchtlingsunterkunft eingestellt hatte, gab die Soziale Kooperative „Wind of Renewal“ dennoch nicht auf: Sie baute das Haus für eine Doppelnutzung um: als Hostel auf den fünf oberen Etagen für innovativen und nachhaltigen Tourismus; auf den beiden unteren Etagen wurden Räume für Flüchtlingsarbeit umgestaltet. Die Hoffnung ist, dass das Hostel finanziell die Flüchtlingsarbeit trägt. Im Juni 2018 war die Eröffnung.

Im Haus führt Respekt für Griechenland nun mit Freiwilligen und zwei Hauptamtlichen, der deutsch-griechischen Sozialarbeiterin Christina K. und der Pädagogin Lizeta Z, pädagogische, kulturelle und soziale Projekte mit Geflüchteten durch. Dankenswerterweise werden ihre Stellen, vermittelt über Respekt für Griechenland, von der Theodor Springmann Stiftung finanziert.

Lizeta und Christina beziehen Freiwillige in ihre Arbeit und ermutigen sie zugleich, eigene Projekte zu entwickeln. Lizeta ist hervorragend ausgebildet und hat viel Erfahrung mit interkultureller Kinderarbeit. Sie bezieht Freiwillige in Spiele, Kreativprojekte (Musik, Theater, bildende Kunst) und Ausflüge ein. Christina ist eine Absolventin des Studiengangs „Soziale Arbeit Plus-Migration und Globalisierung“ der Hochschule Darmstadt. Sie braucht Unterstützung für Kurse und Freizeitangebote, die von Jugendlichen und jungen Erwachsene nachgefragt werden. Auf Grund von Krieg und Flucht hat diese Altersgruppe einen großen Nachholbedarf an formaler und informeller Bildung. Ihnen bei der Integration in die griechische Gesellschaft und Arbeitswelt behilflich zu sein, ist eine der Aufgaben von Christina. Die Angebote werden von ehemaligen Bewohnern des Model Hostels WELCommon nachgefragt, aber auch von anderen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus der Nachbarschaft. Bei der Realisierung der Angebote sind Freiwillige unverzichtbar.

Interessenbekundung an einer Mitarbeit

Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit an Projekten mit Geflüchteten  in Athen hat, teile uns seine Zeitplanung mit. Optimal ist eine Aufenthaltsdauer von mindestens drei Monaten. Im Ausnahmefall, z.B. bei Sprachkenntnissen in Farsi/Dari und/oder arabisch, nehmen wir aber auch Bewerber und Bewerberinnen, die nur einen Monat bleiben können. Wir bitten um Angaben zu Ausbildung, Alter, Sprachkenntnissen, beruflichen und sonstigen Qualifikationen sowie zum gesellschaftspolitischen Engagement und zu praktischen Erfahrungen, insbesondere im Bereich Migration oder Flüchtlingsarbeit. Telefon- oder Handynummer nicht vergessen.

Unterkunft, Reise- und Lebenshaltungskosten

Den Freiwilligen steht in der Regel eine kostenfreie Unterkunft im Hostel WELCommon zur Verfügung. Bei Bedarf gibt Respekt für Griechenland e.V. einen Zuschuss von höchstens 200 Euro zu den Flugkosten sowie von höchstens 12 Euro/ pro Tag zu den Lebenshaltungskosten. Neuerdings besteht die zusätzliche Möglichkeit einer Finanzierung über ein deutsch-griechisches Programm.

Kontaktaufnahme zum Projektleiter Herbert Nebel über
initiative-rfg(at)posteo.de

Spendenkonto für die Flüchtlingshilfe in Griechenland bei der GLS Bank
Kontoinhaber: Respekt für Griechenland e.V.
IBAN: DE15 4306 0967 1175 7746 02
BIC: GENO DE M 1 GLS
Steuernummer: 27 / 676/ 52054

Spendenbescheinigungen werden bei Angabe von Name und Anschrift am Jahresende ungefragt zugeschickt.

 

RfG-Positionspapier: Liste der Erstunterzeichner/innen

Das Positionspapier von ‚Respekt für Griechenland‘ zum Thema „Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland“ haben folgende Personen als Erstunterstützer/innen unterzeichnet:

Sharon Adler, Hrsg. des Online-Magazins Aviva Berlin, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Zurückgeben

Adriana Altaras, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin

Leonie Baumann, Rektorin der Kunsthochschule Berlin Weißensee

Tobias Blümel, Historiker mit Schwerpunkt griechische Zeitgeschichte

Rudolf Boch, Prof. i.R. Dr., Historiker für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Heike Brandt, Autorin u. Übersetzerin von Kinder- u. Jugendbüchern, im Vorstand d. Stiftung Umverteilen

Annelie Buntenbach, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) „RfG-Positionspapier: Liste der Erstunterzeichner/innen“ weiterlesen