SOS Shelter Athen

Übergangswohnung für junge minderjährige Geflüchtete in Athen

Wie der Presse zu entnehmen ist, ist die griechische Regierung mit der Betreuung und Unterbringung nach in den Kinderrechtskonventionen festgelegten Standards völlig überfordert. 1000 bis 1500 junge minderjährige Geflüchtete sind in Athen obdachlos oder leben ohne jegliche finanzielle Unterstützung (da sie nicht registriert und damit illegal sind) in besetzten oder Abbruchhäusern. „SOS Shelter Athen“ weiterlesen

WELCommon Hostel: renewed

The new innovative project combines social-green issues like sustainable tourism, green & environmental activities with social integration of refugees, intercultural education and social inclusion.

This text/documentation as PDF with fotos look here

The social cooperative enterprise ANEMOS ANANEOSIS / WIND OF RENEWAL – which runs the Hostel – has received 5 European-level distinctions for our social and green innovation and contribution to the social economy in 2 years.

About the WELCommon Hostel:

  • The five upper floors are an innovative Hostel focuses on responsible, sustainable tourism.
    There is a variety of options for accommodation in WELCOMMON HOSTEL; In total we can host 167 persons either in a four or eight-bed dormitory or in a five-bed room, a four-bed room, a three-bed room, a twin or double bed room or a single; all rooms are comfortable, clean and attractive; a lot has been artistically designed with reused items, always with your comfort in mind.
  • On two floors, there is space for social and ecological activities, seminars, workshops on climate and energy issues, social entrepreneurship, social and green innovation, circular economy as well as cultural exhibitions.

Our previous work

In our innovative community center for refugees, WELCMMON, we have hosted, empowered and supported with non-formal education, art therapy activities, tutoring lessons, social and psychological services more than 600 vulnerable refugees for 1,5 year (9/2016-2/2018).

Our current work:

  • Running an innovative youth hostel, WELCOMMON HOSTEL, as main commercial activity with social and green impact. The Hostel started its operations in July 2018. Its activities nowadays comprise hosting tourists, mostly young people from high schools and universities, social economy organizations, social and ecological groups, artists, Erasmus students and “normal” tourists with social, ecological and cultural interests.
  • Continuation, with the help of volunteers, interns and visitors, friends, of some of its activities for social inclusion and non formal education as well as promotion of sustainable tourism, social and green innovation and economy.
  • By the end of August we will start a new project „Green and Social Innovation“ in the frame of European Solidarity Corps based on a similar approach.

Our ongoing cooperation with volunteering services is creating a space for connecting and learning from each other.

Please see more:

www.anemosananeosis.gr
www.welcommonhostel.gr
www.facebook.com/welcommonhostel
www.facebook.com/daysofwelcommon
www.facebook.com/socialcooperatives

ΑΝΕΜΟΣ ΑΝΑΝΕΩΣΗΣ / WIND OF RENEWAL
Καποδιστρίου
4, Αθήνα 10682 / Kapodistriou Str. 4, 10682 Athens
Τηλ
/ Tel 00302103810646

For donations:
ANEMOS ANANEOSIS / WIND OF RENEWAL
Cooperative Bank of Karditsa
IΒΑΝ: GR76 0890 0100 0030 1000 3540 200
BIC: STKAGRA1XXX

AD CALENDAS GRAECAS oder deutsch–griechische Zukunftsverpflichtungen? Die deutsch-griechische Vergangenheit und ihre Aufarbeitung

Podiumsdiskussion                                                     Download: Flyer

am Mittwoch, 28. August, 19 Uhr, in der
Hellenischen Gemeinde zu Berlin e.V.,
Mittelstraße 33,
Berlin-Steglitz

mit
Lisa Badum (MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied der Deutsch-Griechischen Parlamentariergruppe)
Hilde Schramm (Respekt für Griechenland e.V.)
Tobias Blümel (Historiker)

Moderation:
Kostas Kosmas (Kreisvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Steglitz–Zehlendorf)
Grußwort:
Panagiotis Matlis (Vorstandsvorsitzender Hellenische Gemeinde zu Berlin)
Schlusswort:
Benedikt Lux (MdA, Bündnis 90/Die Grünen)

Veranstalter:
Bündnis 90/Die Grünen Steglitz-Zehlendorf in Kooperation mit
Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V.  und Respekt für Griechenland e.V.

Im Frühsommer dieses Jahres hat die griechische Regierung durch eine Verbalnote Deutschland erneut zu Reparationszahlungen für die Besatzung während des Zweiten Weltkriegs aufgefordert und damit eine komplexe Diskussion fortgesetzt. Dabei bleiben viele Fragen offen:
Hat sich die Öffentlichkeit in beiden Ländern ausreichend mit der eigenen Verantwortung auseinandergesetzt? Kann historische Schuld eine monetäre Dimension haben, und unter welchen Voraussetzungen? Wie sollte die Diskussion über eine Wiedergutmachung angesichts der Brisanz von rechtsnationalistischen Einstellungen in Deutschland und in Griechenland geführt werden? Wie könnte unsere Politik die Auseinandersetzung um (Kriegs–)Schuld und Sühne als positive Zukunftsperspektive gestalten?

Freiwillige für WELCommon in Athen

Projektbericht, Stand März 2019

Arbeit mit Geflüchteten im WELCommon

Seit Herbst 2016 entsendet Respekt für Griechenland Freiwillige nach Athen. Sie haben mitgeholfen, eine ehemalige Klinik im Zentrum von Athen in ein wegweisendes und viel beachtetes Wohnprojekt für Geflüchtete, das Model Hostel WELCommon, umzugestalten.  Nachdem das UNHCR in Übereinstimmung mit der Stadt Athen zum 1. März 2018 jede finanzielle Förderung für die Flüchtlingsunterkunft eingestellt hatte, gab die Soziale Kooperative „Wind of Renewal“ dennoch nicht auf: Sie baute das Haus für eine Doppelnutzung um: als Hostel auf den fünf oberen Etagen für innovativen und nachhaltigen Tourismus; auf den beiden unteren Etagen wurden Räume für Flüchtlingsarbeit umgestaltet. Die Hoffnung ist, dass das Hostel finanziell die Flüchtlingsarbeit trägt. Im Juni 2018 war die Eröffnung.

Im Haus führt Respekt für Griechenland nun mit Freiwilligen und zwei Hauptamtlichen, der deutsch-griechischen Sozialarbeiterin Christina K. und der Pädagogin Lizeta Z, pädagogische, kulturelle und soziale Projekte mit Geflüchteten durch. Dankenswerterweise werden ihre Stellen, vermittelt über Respekt für Griechenland, von der Theodor Springmann Stiftung finanziert.

Lizeta und Christina beziehen Freiwillige in ihre Arbeit und ermutigen sie zugleich, eigene Projekte zu entwickeln. Lizeta ist hervorragend ausgebildet und hat viel Erfahrung mit interkultureller Kinderarbeit. Sie bezieht Freiwillige in Spiele, Kreativprojekte (Musik, Theater, bildende Kunst) und Ausflüge ein. Christina ist eine Absolventin des Studiengangs „Soziale Arbeit Plus-Migration und Globalisierung“ der Hochschule Darmstadt. Sie braucht Unterstützung für Kurse und Freizeitangebote, die von Jugendlichen und jungen Erwachsene nachgefragt werden. Auf Grund von Krieg und Flucht hat diese Altersgruppe einen großen Nachholbedarf an formaler und informeller Bildung. Ihnen bei der Integration in die griechische Gesellschaft und Arbeitswelt behilflich zu sein, ist eine der Aufgaben von Christina. Die Angebote werden von ehemaligen Bewohnern des Model Hostels WELCommon nachgefragt, aber auch von anderen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus der Nachbarschaft. Bei der Realisierung der Angebote sind Freiwillige unverzichtbar.

Interessenbekundung an einer Mitarbeit

Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit an Projekten mit Geflüchteten  in Athen hat, teile uns seine Zeitplanung mit. Optimal ist eine Aufenthaltsdauer von mindestens drei Monaten. Im Ausnahmefall, z.B. bei Sprachkenntnissen in Farsi/Dari und/oder arabisch, nehmen wir aber auch Bewerber und Bewerberinnen, die nur einen Monat bleiben können. Wir bitten um Angaben zu Ausbildung, Alter, Sprachkenntnissen, beruflichen und sonstigen Qualifikationen sowie zum gesellschaftspolitischen Engagement und zu praktischen Erfahrungen, insbesondere im Bereich Migration oder Flüchtlingsarbeit. Telefon- oder Handynummer nicht vergessen.

Unterkunft, Reise- und Lebenshaltungskosten

Den Freiwilligen steht in der Regel eine kostenfreie Unterkunft im Hostel WELCommon zur Verfügung. Bei Bedarf gibt Respekt für Griechenland e.V. einen Zuschuss von höchstens 200 Euro zu den Flugkosten sowie von höchstens 12 Euro/ pro Tag zu den Lebenshaltungskosten. Neuerdings besteht die zusätzliche Möglichkeit einer Finanzierung über ein deutsch-griechisches Programm.

Kontaktaufnahme zum Projektleiter Herbert Nebel über
initiative-rfg(at)posteo.de

Spendenkonto für die Flüchtlingshilfe in Griechenland bei der GLS Bank
Kontoinhaber: Respekt für Griechenland e.V.
IBAN: DE15 4306 0967 1175 7746 02
BIC: GENO DE M 1 GLS
Steuernummer: 27 / 676/ 52054

Spendenbescheinigungen werden bei Angabe von Name und Anschrift am Jahresende ungefragt zugeschickt.

 

Benefizkonzert für Volonteers for Lesvos

Im JUKuz, einer Jugendbegegnungsstätte in Alt Treptow im Kungerkiez traten am 18. November 2018 fünf Chöre bei der Veranstaltung „Die Weltberliner und Freunde – Benefizkonzert für die Flüchtlingshilfe auf Lesbos“ auf. Sie sangen Lieder vom 16. bis zum 20. Jahrhundert aus aller Welt. Bis auf den Begegnungschor kamen die Chöre aus dem Kiez oder der Neuköllner Nachbarschaft.

Es waren ca. 150 Menschen allen Alters und vor allem viele Familien mit Kindern anwesend. Im  vollen Saal herrschte eine tolle Stimmung. Bei einigen Liedern wurde mitgesungen, im vorgegebenen Rhythmus geklatscht oder mit den Fingern geschnipst. Viele Migranten und Geflüchtete sangen in den Chören mit oder musizierten.

Ein Mitglied von Respekt für Griechenland hatte die Gelegenheit, gleich am Anfang etwas über die Situation der Geflüchteten auf Lesbos, die Tätigkeiten der Volunteers for Lesvos und die Verwendung der Spendengelder zu sagen.

In der Pause und am Ende wurde gesammelt. Es kamen 1220.- Euro an Spendengeldern zusammen.

Wir freuen uns sehr und bedanken uns herzlich bei den Chören und den Menschen, die gespendet haben – ganz besonders bei dem Chor „Die Weltberliner“, von dem der Anstoß kam, mit dem Konzert die „Volunteers for Lesvos“ zu unterstützen. www.die-weltberliner.de

Anne Brulez (Respekt für Griechenland)

 

Portraits von Patienten und Freiwilligen in Athener Sozialkliniken

Vorwort von Hilde Schramm zu Bernhard Hetzenauers Buch „Faces of Athens“

In Griechenland entstanden seit 2011 landesweit an die 500 sozial-medizinische Einrichtungen, in denen Patienten, die keine Krankenversicherung haben, kostenlos beraten und behandelt werden. Sie sind eine Antwort auf „die Krise“- wie die Griechen abgekürzt sagen -,in deren Verlauf mehrmals der Staatsbankrott drohte und weite Teile der griechischen Bevölkerung in soziales Elend absanken.
[…]
„Faces of Athens“ enthält Portraits in Monologform von neunzehn Patienten und drei Freiwilligen. Den Porträts liegen Gespräche zugrunde, die Bernhard Hetzenauer überwiegend in der Sozialklinik Elliniko im Süden Athens, aber auch in zwei „Sozialen Arztpraxen und Apotheken“ (KIFA) in Piräus und am Omoniaplatz im Zentrum Athens führte. Das war im Frühjahr 2016. Es sind historische Dokumente aus dem Zenit „der Krise“. Aber wer sich mit Griechenland beschäftigt, weiß, dass das soziale Elend trotz gewisser Erleichterungen anhält.
=>hier das ungekürztes Vorwort von Hilde Schramm

Neu eröffnet: WELCOMMON Hostel in Athen

– a new experience in responsible tourism-

Zu den neu eröffneten Gästeetagen im Welcommon Hostel ein Text von Nikos Chrysogelos:

Nikos Chrysogelos, Social cooperative Wind of Renewal,  beginning of June 2018:

The WELCOMMON Hostel is a seven-floor facility for people of all ages. We would like to welcome you during your visit to Athens. We can also help you plan your stay in the city. WELCOMMON is not just a hostel, it is also part of a social experiment, a center for innovation and art, as well as social and job integration.

We can organize your study trip in the city and provide details about interesting social events and groups; we can also supply you with all necessary information on other Greek cities, an island or a mountainside; we can connect you with cycling groups, or let you know the secrets of culinary delights, we can host your seminar or workshop; we can also host a painting exhibition or a cultural event.

BE SURE TO CONTACT US before arriving in Athens, let us know about your needs and your interests!

The Hostel, Welcome in Common
You have a variety of options for accommodation in WELCOMMON; you may like to share an eight-bed dormitory with your friends or other travelers; or you may prefer to stay in a three-bed room, a twin or double bedroom or a single; you may need a cheap room or you may be willing to pay a little more for some extra perks; or you may like to go for a room with a balcony. Regardless of what you select, all rooms are comfortable, clean and attractive; a lot has been artistically designed with reused items, always with your comfort in mind.

How is WELCOMMON Hostel different?
WELCOMMON Hostel means welcome in common – together. It is not only an opportunity to stay in a good place in the Greek capital; it is also a way to:
enjoy your stay in the city,
discover its social, cultural and environmental side,
exchange experiences and ideas,
learn and “share”; you can participate in activities we organize (art exhibits, non-formal education, music events, visits to cultural sites and activities, etc…) or you can organize something yourself (e.g. a concert, painting classes or even give a speech!).

Training for social and employment issues
Although the hostel is no longer a refugee hosting center and has been refurbished into a modern facility, two floors of the WELCOMMON Hostel are used as an open center for social empowerment and inclusion. The aim is to create new employment opportunities for everyone in areas such as upcycling, ethnic cuisines, culture, green / cyclic economy, energy efficiency and others. Our societies must not accept generations being lost, we must not leave young persons, Greeks, migrants, refugees behind.

We offer classes (e.g. for language, painting, puppet show, music etc) with the support of volunteers to refugees, migrants, local people, tourists; we work for the empowerment and training of our guests and design interactive workshops for the professional training and promotion of the abilities and qualifications of refugees, especially the young persons, along with Greek nationals, in order to be able to find their way in our societies for the benefit of our societies.

As a visitor of Athens you could participate in an event or even present a topic to other guests or visitors in our WELCOMMON Hostel, in our meeting corners, in our “classrooms”, or during drinking a juice, a coffee or a herbal tea in our café or in our socializing bar and restaurant “In Common”. It is real!

Discover the other side of the city
Your stay in the WELCOMMON Hostel is also a chance for you to discover what is going on in the city. You could join initiatives working for the transformation of the city and its environmental protection, you could contact human rights groups or initiatives working with the unemployed, young people or for the inclusion of the refugees. There is an interesting, hidden side of the city, a real live and fresh city within the city; our community is ready to host you and work with you.

You help us boost the social impact of our project
When you choose to stay with us you contribute to the employment of a fantastic group of  people, consisting of a number of long-term unemployed Greeks, migrants and refugees who have settled in Greece.

The first step is crucial: we want to be financially and socially sustainable, we try to improve our services, to make our hostel more convenient, friendly and live, more artistic and social. But the next step is also very important to us; we are committed to investing any profits in social and environmental improvements, in the transition to an energy-efficient and green economy, in creating a new center for the most vulnerable; we also aim to contribute to reducing the energy poverty of households, offering them know-how and support so that they can exit a difficult situation through social empowerment and energy efficiency.

You can feel the history of WELCOMMON
The WELCOMMON Hostel
has a quite uncommon, interesting history. For many years the building was used as a public clinic. During the Greek economic crisis, in February 2013, the clinic was shut down and merged with a bigger hospital. We, the social cooperative Anemos Ananeosis / Wind of Renewal –working for the promotion of the social and green innovation and economy– began renting the building in August 2016. We refurbished it in order to transform it into an innovative center for the hosting and social inclusion of the most vulnerable refugees. The project was not simply meant to be for the refugees but with the refugees –working with them for their benefit, as well as that of the neighborhood and the local community.  It became one of the most innovative and creative centers for hosting, empowering and socially including refugees, based on the idea of “empowerment through the community”.

What was different with WELCOMMON
WELCOMMON, an accommodation and social inclusion center for refugees, featured four important innovations:

  1. Overhauling of old building. We rented and upgraded –at minimum cost and with voluntary work –a 3200 m2 building in the centre of Athens that had remained closed since 2013 (ex hospital). We overhauled it and created a model community centre with a hosting capacity of up to 160-180 refugees. In total, 600 refugees from 22 countries (half of them kids) were hosted between October 2016 and February 28, 2018, upgrading and revitalizing the Exarcheia neighborhood (near Kanigos Square).
  1. Accommodation for the most vulnerable groups of refugees and in need of urgent care, such as: people with chronic diseases, serious psychological disorders, disabilities, victims of torture, sexual abuse and trafficking, pregnant women and families with newborns. The residents of Welcommon included 40 newborn babies and pregnant women.
  1. Μodel facility for empowerment and care, based on the idea of ‘’community’’ and combining safe accommodation with social inclusion and job integration of people with high vulnerability. We provided a social clinic, psycho-social support, non-formal education, support for kids who needed to register in Greek schools, social support services and job integration processes. Our “community model” can be suitable also for other communities and neighborhoods –especially areas that have collapsed socially and economically and need to be revitalized on a new basis. It was organized on the basis of the needs of the community and was successful thanks to wide participation and extensive collaborations.
  1. Search for solutions for decent work both for refugees/immigrants and unemployed Greeks, in common /together with them and in innovative sectors.

The WELCOMMON center was our proposal for the role that the social economy could play in inclusion issues, combining the hosting of vulnerable persons with new models of social inclusion, empowerment and mobilization of people in need in general, not just refugees. We cooperated with many social organizations –including 15 universities, students and more than 230 volunteers from all over the world during the operation of the center. Many social groups, MEPs and MPs, international organizations and representatives of municipalities visited us.

It was a project in cooperation with the UNHCR and the Development Agency of the Municipality of Athens.  It was a pity that the two institutions  decided on January 18, 2018 to “discontinue the collective accommodation in WELCOMMON starting March 1, 2018, in order to focus on accommodation in apartments, which facilitates independent living. After their decision to stop financing the housing program for the refugees we decided to try to continue our innovative work by financing our initiatives through the Hostel rather than depend on third actors. We are committed to striving for maximizing the benefit for society. We are active in social, human and environmental rights, we can’t do less than needed in our times. We are convinced that acting in common  on an integrated plan we can solve problems in a win-win manner.

Learn about our history, contribute to the change
You can learn about our model, a community model, for the protection but also the inclusion of refugees. It is a model we could adjust for other vulnerable social groups, too. You can experience some of our activities, participating in workshops, language and painting, photo exhibitions, video or info-material. But you can also meet some of our previous guests, working now for the WELCOMMON Hostel, being part of our new community.

We are part of the social change we want to see happen
Athens is a city in crisis but at the same time one can see a real change if one decides to be part of the social and ecological change. We have decided to be part of this social change.

In the WELCOMMON Hostel we can introduce you to the world of Greece’s social economy and you can learn about its strengths and weaknesses. You can also contribute with your ideas and experience.

The #WELCOMMON Hostel highlights the positive impact that cooperatives and social enterprises have on communities, revitalizing neighborhoods, making bridges between communities, social groups, newcomers and local people. Anemos Ananeosis/Wind of Renewal has a strong commitment to building a better world through social and green innovation and the cooperative business model. We want to influence the direction of our society to become more sustainable and ecologically and socially fair.

Spendenbitte für Flüchtlingshilfe in Griechenland

Wir entsenden Freiwillige nach Lesbos und nach Athen. Siehe Berichte und Fotos von Beteiligten (Stand Herbst 2017) http://xt.xn--respekt-fr-griechenland-kpc.de

Volunteers for Lesvos: Seit Herbst 2015 haben wir ein wechselndes Team von jeweils 6-10 Freiwilligen auf Lesbos. Dort werden immer noch an die 8 000 Geflüchtete festgehalten, davon über 6000 im berüchtigten Hot Spot Moria. Dies Camp ist nach wie vor völlig überbelegt, auch wenn in den letzten Monaten auf Drängen von griechischen und anderen Menschenrechtsorganisationen eine größere Anzahl von „vulnerable cases“ (Härtfälle) auf Festland gebracht wurde. Seit Sommer 2017 kommen wieder vermehrt Schutzsuchende auf Lesbos an. Im März 2018 waren es an die 1500. Viele müssen in winzigen Campingzelten leben. In Moria fehlt es an allem, an ausreichender Ernährung, an sanitären Anlagen, an Kleidung, aber ebenso an Sprachmittlern, an Rechtsberatung zum Asylverfahren, an Krankenbetreuung, an freundlicher Aufmerksamkeit. Aus Verzweiflung kommt es zunehmend zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Aber auch in den besser ausgestatteten Unterkünften auf der Insel arbeiten „Volunteers for Lesvos“ mit. Das Team kooperiert vor Ort mit zahlreichen Gruppen und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe. Schon häufig hat es gemeinsame Aktivitäten angeregt und koordiniert.  Projektbericht „Volunteers for Lesvos“  und  https://volunteersforlesvos.wordpress.com

Freiwillige für „Welcommon“ in Athen: Seit Herbst 2016 haben Freiwillige mitgeholfen, eine ehemalige Klinik in ein wegweisendes und viel beachtetes Wohnprojekt für Geflüchtete umzugestalten. Dort fanden vor allem „vulnerable cases“, sogenannte Härtefälle, eine gute Bleibe. Zu März 2018 aber haben UNHCR und die Stadt Athen kurzfristig die finanzielle Förderung eingestellt. Alle, auch die hilfsbedürftigen Bewohner, wurden inzwischen in Wohnungen eingewiesen. Ihre Proteste blieben ungehört. Hostel Welcommon stand vor dem Aus. Aber dessen Initiator und Leiter, Nikos Chrysogelos, und andere aus seinem Team geben nicht auf. Sie konzentrieren sich nunmehr auf die Integration von Geflüchteten in die Nachbarschaft. Einige der sieben Etagen wollen sie ab Mai bei bezahlter Mitarbeit von Geflüchteten als Hostel Welcommon für Touristen nutzen. Mit den Einnahmen hoffen sie im Gebäude ein kommunales Zentrum mit Projekträumen und Werkstätten für Geflüchtete, Migranten und Einheimische errichten zu können. Einer der Schwerpunkte wird die Berufsvorbereitung von arbeitslosen Jugendlichen sein. Freiwillige werden im Zentrum dringend gebraucht und gerne einbezogen. Deren Anleitung ist durch die Pädagogin Lizeta und die Sozialarbeiterin Vaso gewährleistet. Neuer Projektbericht „Freiwillige für Welcommon in Athen“

Finanzierung: Respekt für Griechenland e.V. erhält keinerlei öffentliche Förderung. Alle Freiwilligen arbeiten ehrenamtlich. Bei Bedarf übernimmt der Verein ganz oder teilweise die Kosten für Reise und Lebensunterhalt. Auf Lesbos müssen wir eine Wohnung und einen Leihwagen mieten. Hinzukommen  Kosten für Projektverwaltung und Öffentlichkeitsarbeit.

Herbert Nebel nebelherbert@t-online.de  0175 -296 88 73; Hilde Schramm hilde.schramm@respekt-für-griechenland.de 030/ 833 44 72; Sonja Laaser laaser.kultur@gmail.com; Claus Kittsteiner Claus.Kittsteiner@gmx.de; Ulfert Krahé  ulfkra1@freenet.de; Rotraut Bieg-Brentzel mailto:bieg.brentzel@gmx.de; Reinhard Feld reinhard.feld@respekt-für-griechenland.de; Ursula Herdt, Anja Schneider

Spendenkonto für Flüchtlingshilfe in Griechenland bei der GLS Bank
Kontoinhaber: Respekt für Griechenland e.V.
IBAN DE15 4306 0967 1175 7746 02,  BIC: GENO DE M 1 GLS
Steuernummer: 27/676/52054.
Spendenquittungen werden bei Angabe von Name und Anschrift am Jahresende ungefragt zugesandt.