Klimaschutz Berlin/Athen: Zur Entstehung eines Projektes

Das Projekt Klimaschulen Berlin/Athen ist das bisher wichtigste Projekt der Initiative `Respekt für Griechenland´ zur Realisierung einer Städtepartnerschaft Berlin/Athen. Wie es dazu kam, schildert Reiner Schiller-Dickhut in seinem Beitrag „Vom Protest zur (Klima-)Partnerschaft“ in der Zeitschrift Alternative Kommunalpolitik (Heft 6/2017).

Klimaschulen Athen – Berlin

Öffnung von Schule und Gesellschaft für Klimaschutz und Energiewende

Europäische Klimaschutzinitiative 2017
ein Projekt der Stadt Athen

OPEN SOCIETIES AND SCHOOLS IN CLIMATE PROTECTION AND ENERGY TRANSITION (CLIMATE SCHOOL Be.At)
European Climate Initiative 2017

submitted by
MUNICIPALITY OF ATHENS (MoA)

Das Projekt für 2017-2019 in Athen ist vom Deutschen Umweltministerium bewilligt worden! Der Antrag ging aus einem Studienbesuch von Politkern und Fachleuten aus Athen hervor, den Respekt für Griechenland e.V. im Mai 2017 in Berlin zusammen mit Kooperationspartnern ausgerichtet hatte.

Aufgabe ist die Ausbildung von Energieexperten in Athen, die wiederum bis zu 200 Lehrkräfte an 80 Schulen im Verwaltungsbereich der Stadt Athen fortbilden sollen. Ziel ist ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz, u.a. als Ergebnis der Durchführung von Energiesparprojekten an den Athener Schulen.

Partner in Athen ist die soziale Kooperative „Wind of Renewal“.

Der Berliner Partner „Unabhängiges Institut für Umweltfragen, UfU e.V.“ wird sich mit seinen langjährigen Erfahrungen an der Ausbildung der Experten und der Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien beteiligen.

Respekt für Griechenland e.V.“, beraten vom „BNE-Zentrum – Bildung für nachhaltige Entwicklung“, kümmert sich als weiterer Berliner Partner um den Austausch Berlin-Athen. Die Berliner Erfahrungen mit Energiespar- und anderen Klimaschutzprojekten an Schulen, Umwelteinrichtungen und Verwaltungen sollen durch Studienbesuche in Berlin für die Experten und einige Lehrkräfte sowie durch Schulpartnerschaften in das Projekt einfließen.

Wolfgang Schwarz, BNE-Zentrum, 3.10.2017