WELCommon Hostel: renewed

The new innovative project combines social-green issues like sustainable tourism, green & environmental activities with social integration of refugees, intercultural education and social inclusion.

This text/documentation as PDF with fotos look here

The social cooperative enterprise ANEMOS ANANEOSIS / WIND OF RENEWAL – which runs the Hostel – has received 5 European-level distinctions for our social and green innovation and contribution to the social economy in 2 years.

About the WELCommon Hostel:

  • The five upper floors are an innovative Hostel focuses on responsible, sustainable tourism.
    There is a variety of options for accommodation in WELCOMMON HOSTEL; In total we can host 167 persons either in a four or eight-bed dormitory or in a five-bed room, a four-bed room, a three-bed room, a twin or double bed room or a single; all rooms are comfortable, clean and attractive; a lot has been artistically designed with reused items, always with your comfort in mind.
  • On two floors, there is space for social and ecological activities, seminars, workshops on climate and energy issues, social entrepreneurship, social and green innovation, circular economy as well as cultural exhibitions.

Our previous work

In our innovative community center for refugees, WELCMMON, we have hosted, empowered and supported with non-formal education, art therapy activities, tutoring lessons, social and psychological services more than 600 vulnerable refugees for 1,5 year (9/2016-2/2018).

Our current work:

  • Running an innovative youth hostel, WELCOMMON HOSTEL, as main commercial activity with social and green impact. The Hostel started its operations in July 2018. Its activities nowadays comprise hosting tourists, mostly young people from high schools and universities, social economy organizations, social and ecological groups, artists, Erasmus students and “normal” tourists with social, ecological and cultural interests.
  • Continuation, with the help of volunteers, interns and visitors, friends, of some of its activities for social inclusion and non formal education as well as promotion of sustainable tourism, social and green innovation and economy.
  • By the end of August we will start a new project „Green and Social Innovation“ in the frame of European Solidarity Corps based on a similar approach.

Our ongoing cooperation with volunteering services is creating a space for connecting and learning from each other.

Please see more:

www.anemosananeosis.gr
www.welcommonhostel.gr
www.facebook.com/welcommonhostel
www.facebook.com/daysofwelcommon
www.facebook.com/socialcooperatives

ΑΝΕΜΟΣ ΑΝΑΝΕΩΣΗΣ / WIND OF RENEWAL
Καποδιστρίου
4, Αθήνα 10682 / Kapodistriou Str. 4, 10682 Athens
Τηλ
/ Tel 00302103810646

For donations:
ANEMOS ANANEOSIS / WIND OF RENEWAL
Cooperative Bank of Karditsa
IΒΑΝ: GR76 0890 0100 0030 1000 3540 200
BIC: STKAGRA1XXX

Flüchtlingsarbeit in Athen unter Einbeziehung von Freiwilligen

Ausgangslage

Im Mai/Juni 2019 wurde von Respekt für Griechenland e.V. (RfG) entschieden, mit der NGO Network for Children ́s Rights (The Network) eine neue Kooperation einzugehen. Dies betraf sowohl den Einsatz der von RfG entsendeten Freiwilligen als auch den Einsatz der beiden Fachkräfte, die Pädagogin Lizeta Ziakou und die Sozialarbeiterin Christina Katsampouka, deren Stellen von einer deutschen Stiftung finanziert werden.

Die frühere Entsendung von Freiwilligen ins „WELCommon“ wird nicht fortgesetzt.

Arbeit und Zielgruppen von Network for Children ́s Rights

Ziel der Organisation ist es, die Rechte der Kinder, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention niedergelegt sind, bekannt zu machen und zu ihrer Umsetzung beizutragen. Unter dieser Zielsetzung werden zum einen Dienste angeboten, bei denen Konzepte wie Solidarität, Zusammenarbeit, Koexistenz, Vernetzung, Freiwilligenarbeit und Teamarbeit vermittelt und gemeinsam gelebt werden. Zum anderen werden Projekte zusammen mit anderen Bildungseinrichtungen entwickelt, in denen Kinder und Jugendliche insbesondere in Schulen über ihre Rechte aufgeklärt und Verstöße dagegen thematisiert werden. Team-Mitglieder von The Network sind Lehrer, Sozialarbeiter, Anwälte, Psychologen, Journalisten und Künstler/Autoren, die allerdings zum Teil nur als Honorarkräfte oder als Ehrenamtliche  nebenberuflich mitwirken können.

Neu hinzugekommen ist nun unser Team, bestehend aus zwei Fachkräften und einige von RfG entsendete Freiwillige, die ganztags zur Verfügung stehen.

Projekte unseres Kooperationspartners in Athen

„Culture LAB & Traiber“ ist ein offener Ort für die lokale Community, in dem Menschen jeglicher Herkunft willkommen sind, ein Ort für Kinder und ihre Familien egal welcher Kultur und Religion sie angehören. Geflüchteten Eltern wird psychologische Unterstützung angeboten, aber auch Beratung rund um das Thema Asyl und zur Jobfindung. Ein Fokus liegt auf der Arbeit mit unbegleiteten Kindern und Jugendlichen. Kreativgruppen und Außenaktivitäten werden speziell für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren entwickelt.

„YOUTH Center“ liegt gleichfalls in einem sozialen Brennpunkt von Athen (10 Gehminuten vom Culture LAB entfernt). Im Umfeld gibt es viele Schulen, Kindergärten und Kulturzentren. Das Angebot richtet sich an Teenager und junge Erwachsene zwischen 13 und 20 Jahren (oder älter). 250 junge Leute sind registriert und ca. 20 nehmen jeden Tag an den Angeboten teil: Griechen, Migranten und Geflüchtete. Damit sollen deren positive Ressourcen und Fähigkeiten aktiviert und ihre Situation stabilisiert werden.

Von einer „Young Journalists Group“ wird die Zeitung „Migratory Birds“ herausgegeben, die dann nicht nur in Athen verteilt wird.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt bei der „Child Protection UNIT“: Hier werden im Rahmen von Einzelfallbetreuung (unter Beteiligung einer Rechtsanwältin, eines Psychologen und einer Sozialarbeiterin) unbegleitete Jugendliche registriert und individuelle Konzepte entwickelt, wie diese Kinder und Jugendlichen einen legalen Status erhalten und möglichst bald in die Schule gehen können. In Athen leben zwischen 1.000 und 1.500 Kinder und Jugendliche leben illegal, in Abrisshäusern oder auf der Straße. Sie erhalten keinerlei finanzielle Unterstützung und finanzieren sich über Schwarzarbeit, Diebstahl, Drogenhandel und Prostitution. Die Situation von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen hat sich nach den letzten National- und Kommunalwahlen noch verschärft. Insgesamt gibt es nur für ca. 30 % der Jugendlichen eine adäquate Unterkunft.

In all diesen Orten können Ehrenamtliche, die aus Deutschland geschickt werden mitarbeiten, z. B. Deutsch oder Englischkurse für unterschiedliche Zielgruppen und Niveaus anbieten. Darüber hinaus kann jede*r Ehrenamtliche seine eigenen Ideen und Erfahrungen einbringen wie zum Beispiel kreative Arbeit, Musik und Sport mit und für Kinder und Jugendliche.

Nähere Informationen: Report Christina Katsampouka und Lizeta Ziakou (September 2019)

Zur Situation der Freiwilligen

Da insbesondere die personelle Ausstattung ungenügend ist, ist das Network for Children´s Rights auf eine größere Anzahl von Freiwilligen angewiesen. Dort arbeiten durchschnittlich 15 griechische Freiwillige mit, in der Regel allerdings nur einige Stunden in der Woche. Umso erwünschter und hilfreicher sind die Freiwilligen unterschiedlichen Alters und Vorbildung, die von Respekt für Griechenland dorthin entsendet werden. Bis Ende 2019 werden es jeweils 3 bis 4 Personen sein. Im Jahr 2020 würden wir die Anzahl gerne auf 5 bis 6 Personen erhöhen.

Für die Freiwilligen übernimmt der Verein die Kosten für Unterkunft und bei Bedarf die Flugkosten sowie einen Zuschuss zum Lebensunterhalt von 12 €/Tag. Die Freiwilligen bleiben in der Regel mindestens sechs Wochen.

Vor Ort sind unsere Fachkräfte für das Freiwilligenprojekt von Respekt für Griechenland zuständig. Sie weisen sie in ihre Arbeitsfelder ein und erledigen die administrativen Aufgaben. Vor allem aber unterstützen sie die Freiwilligen durch Begleitung, Anleitung, Informationen und Gesprächsrunden. Darüber hinaus stehen sie ihnen in allen Alltagsproblemen bei, mit denen sie während ihres Aufenthalts in Athen konfrontiert werden.

Anforderungen an Freiwillige

Um eine längerfristige Mitarbeit (zwei bis 12 Monate) von Freiwilligen zu befördern, haben wir uns erfolgreich für eine Akkreditierung beim Europaen Solidarity Corps beworben und das Qualitylabel als entsendende Organisation erhalten. 

Bei Respekt für Griechenland für das Projekt zuständig:
Herbert Nebel als Mitglied des Vorstands
Anne Brulez als pädagogische Leiterin

Kontaktaufnahme zu Herbert Nebel über initiative-rfg@posteo.de

Spendenkonto für die Flüchtlingshilfe in Griechenland bei der GLS Bank
Kontoinhaber: Respekt für Griechenland e.V.
IBAN: DE15 4306 0967 1175 7746 02  BIC: GENO DE M 1 GLS
Steuernummer: 27 / 676/ 52054
Spendenbescheinigungen werden bei Angabe von Name und Anschrift am Jahresende ungefragt zugeschickt.

Klimaschutz-Projekt Berlin–Athen auf der Zielgeraden

Das Projekt „Klimaschulen Berlin-Athen“ steht kurz vor dem Abschluss. Es zielt darauf ab, einen Beitrag zum Klimaschutz durch Bewusstseinsbildung und Änderung des Nutzerverhaltens von Lehrkräften und Schüler*innen zu leisten. 73 Schulen und 200 Lehrkräfte aus Schulen der Stadt Athen nehmen an dem Projekt teil. Es wird vom Bundesumweltministerium (BMU, EUKI-Programm) finanziert und in Griechenland unter der Schirmherrschaft des Bildungsministeriums durchgeführt.

Unser Verein hatte das Projekt angeschoben und (mit Unterstützung des BNE-Zentrums – Bildung für nachhaltige Entwicklung) viele konzeptionelle sowie praktische Beiträge zum deutsch-griechischen Austausch geliefert. Die Partner im Projekt sind die Stadtverwaltung Athen, das Berliner Umweltinstitut UfU e.V. und die griechische Sozialgenossenschaft „Wind of Renewal“. 

Ergebnisse aus dem laufenden Prozess wurden der Öffentlichkeit mit einer eindrucksvollen Ausstellung und Preisverleihung am 16. und 17. Mai 2019 in Athen vorgestellt. Schüler*Innen aus den beteiligten Schulen (Primar- und Sekundarschulen) präsentierten ihre Arbeitsergebnisse zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz: in Form von kleinen Modellen, Messaufbauten, Spielen oder künstlerisch-medial als Poster, Video, Comic oder Ähnliches. Die Schüler*innen wurden vom amtierenden Bürgermeister Athens geehrt.

Zum Tagesprogramm gehörten Fachgespräche bzw. – Vorträge; Hilde Schramm stellte den Beitrag von „Respekt für Griechenland“ für das Projekt vor. Auch die vorgeschaltete Lehrerausbildung wurde präsentiert. In einer einleitenden Phase des Projekts waren 20 Athener Schulberater*innen zuvor vom UfU unter Nutzung von Erfahrungen aus Berliner Schülerprojekten qualifiziert worden.

Marsch durch Athen für Klimaschutz

Am Vormittag des 17. Mai, einem Freitag, demonstrierten etwa 1000 Schüler*innen mit Lehrkräften, der städtischen Blaskapelle sowie Verantwortlichen aus der Athener Stadtverwaltung und dem griechischen Bildungsministerium durch die Athener City –- fast wie „Fridays for Future“.

Ergebnisse

Für eine Teilgruppe des Projekts, nämlich die Schüler*innen, sollen beispielhaft einige positive Erfahrungen herausgegriffen werden:

  • Sie können mit Hilfe von Projektkoffern, gefüllt mit Messgeräten und Demonstrationsmodellen, wertvolle Informationen finden und Defizite in der Beleuchtung, dem Zustand der Luft / Belüftung, in zu warmen (im Sommer) bzw. zu kalten (im Winter) Bereichen feststellen. Durch regelmäßige Kontrollgänge und Dokumentation finden sie verschwenderische oder unsachgemäße Nutzung und Bedienung.
  • Die Schülerinnen und Schüler haben viel Spaß daran, konkret im Projekt mit Computern und digitaler Technologie zu arbeiten, Messungen durchzuführen und Datenanalyse zu lernen. Sehr eindrucksvoll sind Niveau und Vielfalt der medialen Darstellung von Erkenntnissen, Ideen und Botschaften. Digitale Lernplattformen helfen dabei, alle Formen von Ergebnissen bis hin zu Theatersketchen zu sichern und der ganzen Schule zugänglich zu machen.

Beispiele guter Praxis bei den Schüler*innen sind:

  • In mehreren Schulen (insbesondere Grundschulen) machen Schüler der Energiegruppe in den Pausen regelmäßig Inspektionsgänge und dokumentieren ihre Beobachtungen. Aufgrund der Ergebnisse machen sie allen Nutzern Vorschläge, ihre Gewohnheiten zu ändern. Es ist sehr inspirierend, dass die Energieprüfung von Klassenkameraden und nicht von Dritten durchgeführt wird.
  • Schüler, die an dem Programm teilnehmen, werden Botschafter an ihrer Schule für Klimaschutz und Energiesparen. Sie präsentieren anderen Schüler*innen die im Projekt genutzte technische Ausrüstung und führen sie in die Bedienung ein.

Ausblick

In ähnlicher Weise ließe sich der Nutzen für andere Beteiligte beschreiben: Lehrkräfte, Eltern, Nachbarschaften, Hochbauverwaltung, Verantwortliche für die Bildungsplanung und Lehrerbildung. Wir sind gespannt auf die Evaluation. Wichtig ist, dass in einer nächsten Phase Investitionen erfolgen.

Wesentliches Ziel von Respekt für Griechenland ist, mit griechischen Partnern die positiven Erfahrungen aus dem Projekt an andere Schulen bzw. Kommunen in Griechenland, aber auch in Berlin, weiterzugeben. Deshalb engagieren wir uns beim „Deutsch-Griechischen Jugendaustausch“.

Dokumentation des Projekts auf englisch: www.bne-zentrum.de

 

Report on Pervolarides activities 2018

About us

Pervolarides exist for more than 5 years. During this time, we got involved in several projects, made presentations in many cities abroad, had lots of interviews, met hundreds of people. Below you will find a general introduction on what we do, and more specific about last year’s (2018) activities.

Introduction

 As the financial crises continues for more than 10 years to drive Greek society into poverty, we observe a dramatic increase in people that are struggling to survive as a result of loss of income while they experience daily socioeconomic exclusion due to the inability to meet their basic needs and to secure appropriate housing. In this sad reality where economic market rules regulate and degrade our daily life and our interpersonal relationships, we seek to create a social space open for activities that generate an alternative paradigm of cooperation, community relations and collective actions. We wish to create a prototype of social synergy that reflects the needs of our community today and of the society we dream for our children.

Starting with food and the relations that form throughout its cycle (from seed planting and cultivation, to crop collection, processing and cooking, to re-processing of food waste and composting), we hosted through the years several activities:

Community cooking where the main objective is to prepare food for those in need. Locals and refugees come together to meet their neighbours, to taste and learn new recipes and to share their love for food and for helping others. Community cooking also provides the basis for further activities that promote altruism and social integration.

Food waste reuse where we collect products close to their expiring date as well as fruits, vegetables and fish that otherwise would be dumped. This food is thereafter processed, cooked and distributed to homeless people and vulnerable families. Nothing goes wasted!

Re-processing food that otherwise would go wasted into sauces, marmalade and compost. We are creating a “cooperative production chain” by re-processing and redistributing food to people living in poverty.

Beekeeping which is a traditionally cooperative process that teaches us how to work together with the bee populations to produce organic honey, while we support the natural regeneration process by nourishing nature’s pollinators.  

Solidarity olive collection where every November, unemployed and volunteers together we gather the yearly production from olive trees that are donated to our cause and we distribute the olive oil to families with extremely low or no income.   

Urban gardening where we will seek to create food as well as to share methods of food cultivation and management of organic household waste to produce gardening compost/fertilizer. Through the cultivation of urban gardens, we wish to regenerate not just the depleted soil of our neighbourhoods, but also our community relations. Cultivation of food enables us to plant the seeds for the “cultivation” of solidarity and social cooperation.

CSA and development of direct links between producers and consumers through a Community Supported Agriculture scheme which facilitates access to cheap, locally produced organic food while ensuring that producers are guaranteed an ongoing demand for their production at a fair price.

Employability and vocational inclusion are created through training events and workshops (food cultivation and processing, beekeeping, etc.) that facilitate the development of vocational skills and aim at the creation of new employment possibilities.

Social networking between like-minded people and local groups with common concerns and interests as well as with communities beyond Greece, so we can support each other and share our ideas, knowledge and good practices. Our needs and our dreams unite us, no matter where we are and where we come from.

What we do

We act where social protection is missing, to support our neighbours and those in need by creating fundaments for social mobilisation and cooperation through solidarity actions. We aim at empowering community relations, at mobilising those unemployed and the creation of synergies between people irrespective of their social and cultural background. Our social space is a meeting place and a point of reference for everyone that wants to offer their free time, talent and skills to the community and for social empowerment and integration.

We make no distinctions between people and there are no “beneficiaries”. We believe that each person brings their own contribution to the community, like water drops come together to create rivers and seas. Therefore, we make an open call to all those who wish to unite with us, with the neighbourhood, the community and the society we live in.  

What we did in 2018:

  • Every Friday, a group of locals/refugees cooks for people in need. Food is distributed from volunteers to homeless and families/individuals. For 2018, an estimated 4000 hot meals were prepared/distributed.
  • Food waste reuse: For our cooking project and tomato sauce/marmalade/pickles preparation we depend on donations from our supporters. Beans, flour, tomato sauce, chickpeas, rice, pasta. But also vegetables and fruits. For the year 2018 an estimated quantity of 10 tonnes of food was donated for our projects.
  • Beekeeping: So far we have trained more than 10 people in the art of beekeeping, although we face practical issues (we don’t have a car):
  • Community building activities: During 2018 we organized some cleaning events/garbage removal from our nearby forest. We organized 10 events of community fests, where locals and refugees cooked and played together. We had organized an urban gardening project and started our own compost. We organized beekeeping activities

In two of our activities we were honored to have with us Ms.  Hilde Schramm from ‘’Respect for Greece’’. She joined us in one of our community fests and we were also invited in an ‘’Eid’’ event, as Ramadan was over:

As part of our interaction with similar projects in Germany, on May 2018 we visited Berlin and Nurnberg where we got in contact with various organizations and had an interview with Radio Z from Nurnberg.

Furthermore, we had another interview with ‘’Neos Kosmos’’ newspaper from Melbourne.

Contact us and follow our activities on:
Facebook / Περβολάρηδες Θεσσαλονίκης-Pervolarides of Thessaloniki

The report supplemented with a series of photos of pervolarides´ activities you find here

 

„Pervolarides of Thessaloniki“: Förderung 2018

(„Pervolarides of Thessaloniki“ auch genannt „Fisch und Oliven“)

Bei „Pervolarides“, auf Deutsch „Die Gärtner“, arbeiten Erwerbslose, in Armut Lebende, Geflüchtete und Migranten sowie andere Bürger und Bürgerinnen Thessalonikis zusammen. Sie helfen sich wechselseitig und versorgen gemeinsam in Not geratene Menschen in der Nachbarschaft sowie neu ankommende Flüchtlinge ohne Bleibe. An diese verteilen sie kostenfrei Lebensmittel und selbst gekochte Mahlzeiten.

Bei ihren Aktivitäten verbinden „Die Gärtner“ soziale, ökologische und kommunale Zielsetzungen. Gelegentlich bezeichnen sie sich selbst als „community initiative“. Sie verwerten Nahrungsmittel, die sonst weggeworfen oder nicht geerntet würden, verwandeln Brachen in der Stadt in gemeinschaftlich nutzbare Gärten und kämpfen gegen die Naturzerstörung, z.B. durch Bienenzucht. Mit diesen und weiteren Aktivitäten leisten die „Pervolarides“ Hilfe zur Selbsthilfe und praktizieren bürgerschaftliches Engagement – und zwar vollkommen ehrenamtlich.
(-> „Report on Pervolarides activities 2018“)

„Respekt für Griechenland“ konnte im Jahr 2018 die Arbeit von „Pervolarides“ mit 1.810 Euro unterstützen. Dies wurde ermöglicht  durch zweckgebundene Spenden von Freunden und Sympathisanten der Gruppe in Deutschland. Die Gelder wurden vorrangig für Infrastrukturkosten, wie Miete, Elektrizität, Wasser, Transport, sowie für den nicht notwendigen Zukauf von Lebensmitteln für die Essenszubereitung verwendet.

Obwohl die finanzielle Förderung nur gering war, hat sie das Projekt stabilisiert. In einer kritischen Phase, im Sommer 2018, als die Miete für ein „Basement“, (zugleich Treffpunkt, Lagerraum und Küche) und weitere Infrastrukturkosten nicht bezahlt werden konnten, trug unser Zuschuss wesentlich dazu bei, dass die Gruppe nicht aufgab.

In den vergangenen Jahren fanden verschiedene Begegnungen in Berlin mit dem Initiator und Sprecher von „Pervolarides“, Filippos Polatsidis, und weiteren Mitgliedern der Gruppe statt.

 Mitte Juni 2018 verbrachte ich einige Tage in Thessaloniki mit „Den Gärtnern“, nahm an ihren Aktivitäten teil und überzeugte mich vor Ort von der Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit.

Zielsetzungen und Aktivitäten der „Pervolarides“ entsprechen der Satzung von „Respekt für Griechenland e.V.“ Aber, weil die Gruppe in Griechenland nicht registriert ist, dürfen wir den Zuwendungsgebern keine Spendenbescheinigungen ausstellen.

Trotz dieser Einschränkung hoffen wir weiterhin auf finanzielle Unterstützung für „Pervolarides of Thessaloniki“.

Spenden bitte überweisen an die GLS Bank:

Kontoinhaber: Respekt für Griechenland e.V.
IBAN: DE42 4306 0967 1175 7746 01
BIC: GENO DE M1 GLS

Als Verwendungszweck unbedingt angeben: „Pervolarides“ oder „Fisch und Oliven“

 

Berlin, den 7. August 2019
Hilde Schramm

Unterstützung von Solidarität Piräus

Solidarität Piräus hat sich 2012 gegründet und kocht seit 2013 regelmäßig für Menschen, die in Not geraten sind. Inzwischen hat die Gruppe ihren Aktionsradius erheblich erweitert. Neben der Sozialen Küche entstanden eine alternative Schule, eine Möbelwerkstatt und vieles mehr. Durch eine eigene Währung, genannt Porto, werden Waren, ins. Nahrungsmittel, gegen Mitarbeit getauscht. „Unterstützung von Solidarität Piräus“ weiterlesen

Volunteers for Lesvos

Über das Projekt
Auf Lesbos sind seit September 2015 die Volunteers for Lesvos tätig. Das Team besteht aus sechs bis zehn wechselnden Freiwilligen. Das Solidaritäts- und Hilfsprojekt des Vereins „Respekt für Griechenland e.V.“ leitet Anja Schneider von Berlin aus. Auf der Insel selbst wird es jeweils von einem schon länger anwesenden und erfahrenen Teammitglied koordiniert. Die Freiwilligen arbeiten selbstbestimmt – in Kenntnis des Bedarfs und in Absprache mit anderen Gruppen.

Detaillierte Berichte zur Situation und zur Arbeit auf Lesbos finden sich auf unserem Blog: https://volunteersforlesvos.wordpress.com/

Erste Projektphase:  Oktober 2015 bis März 2016
Von November 2015 bis März 2016 halfen die Teilnehmenden vor allem bei der Erstbetreuung der Menschen, die völlig durchnässt und unterkühlt die Strände von Lesbos erreicht hatten, und kümmerten sich um die tägliche Versorgung der Angekommenen mit Essen und Kleidung. Von Januar bis 20. März 2016 landeten allein auf Lesbos über 85.000 Flüchtende.

Zweite Projektphase: April 2016 bis zur Gegenwart
In Folge des Abkommens der EU mit der Türkei vom 20. März 2016 kommen weniger Boote auf Lesbos an. Während andere Gruppen und Hilfsorganisationen sich zurückzogen, ist unser Team geblieben – eine Entscheidung, die sich als richtig erwiesen hat:

Gegenwärtig sitzen immer noch an die 8000 Geflüchtete auf Lesbos fest. Obwohl seit Spätherbst 2017 – auf Druck griechischer und anderer Menschenrechtsorganisationen – eine größere Anzahl von „vulnerable cases“, sogenannte Härtefälle (1650 Pers./ Stand 18. 12. 17) aufs Festland in stabile Unterkünfte gebracht wurden, ist der Hot Spot Moria, der für 3000 Personen ausgerichtet ist, mit über 6000 Schutzsuchenden nach wie vor völlig überbelegt. Innerhalb und direkt vor dem Camp leben Frauen, Männer und Kinder in winzigen Zelten weitgehend ohne sanitäre Anlagen.

Seit Sommer 2017 erreichen wieder vermehrt Schutzsuchende die Insel (März 2018 waren es an die 1400 Personen). In Moria fehlt an allem: an ausreichender und bekömmlicher Verpflegung, an Schutz vor Nässe und  Kälte, aber ebenso an medizinischer, psychosozialer und juristische Betreuung. Die Geflüchteten warten teilweise Monate auf ihre Anhörung. Die wenigen NGOs und Anwälte, die Beratung und Vorbereitung auf das Asylverfahren anbieten, können die Zahl der Anfragen nicht bewältigen. Viele Flüchtlinge leben in Angst vor einer Abschiebung in die Türkei. Aus Verzweiflung kommt es wiederholt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Außerhalb von Moria sind zusätzlich überwiegend „Härtefälle“ (über 1500 Pers.) in Wohnungen oder in besser ausgestatteten Unterkünften untergebracht. Hinzu kommen an die 500 Geflüchtete, die es in Moria nicht mehr ausgehalten haben, nun in leerstehenden Gebäuden oder am Strand leben und aus jeder offiziellen Versorgung rausfallen.

Tätigkeiten
Die Tätigkeiten der Volunteers reichen von der Erstversorgung Ankommender am Strand über Alltagsfürsorge und Projektarbeit mit Kindern und Erwachsenen sowie Unterstützung durch juristische, medizinisch oder sprachkundige Fachkräfte bis zur Mithilfe bei der Verpflegung von Geflüchteten ohne feste Unterkunft.

Mehr zur Situation auf Lesbos und zur Arbeit der Volunteers siehe Brief der Projektleiterin anlässlich einer Crowdfunding- Spendenkampagne (von November 2017- März 2018).
Und hier:  Der erfolgreiche Abschluss dieser Spendenkampagne!

Teilnahmebedingungen
Mindestaufenthalt: Wir nehmen nur Freiwillige, die mindestens vier Wochen oder länger im Projekt mitarbeiten können. Ausnahmen machen wir gelegentlich bei Personen, die Arabisch, Farsi, Urdu, Französisch oder Griechisch sprechen und/oder medizinische, juristische, psychologische oder pädagogische Kompetenzen haben.

Wohnsituation: Unsere Basis ist eine einfache Wohnung in Mytilini (der Hauptstadt) mit Küche, Bad, einem Wohnzimmer und bis zu zehn Schlafgelegenheiten.

Zuschuss zu Reise- und Lebenshaltungskosten: Die Arbeit ist ehrenamtlich. Bei Bedarf bezuschusst „Respekt für Griechenland“ teilweise oder ganz die Flugkosten (mit maximal 300 €) und die Lebenshaltungskosten (mit maximal 12 €/ pro Tag). Unterkunft und Mietwagen stehen dem Team kostenfrei zur Verfügung.  So erwünscht „Selbstzahler“ sind – niemand wird abgelehnt, weil er oder sie einen Zuschuss benötigt.

Planungsstand
Wir möchten das Projekt, das sich vor Ort ein hohes Ansehen erworben hat, fortsetzen, solange das Flüchtlingselend auf Lesbos anhält. Unser Team hat schon mehrfach bewiesen, dass es sich kurzfristig und flexibel auf neue Situationen und Anforderungen einstellen kann. Da weiterhin viele Bewerbungen bei uns eingehen, stellt die Projektleiterin das Team entsprechend dem jeweils vordringlichen Bedarf zusammen.

Erbetene Angaben von Teilnahme-Interessierten: Zeitpunkt und Dauer einer möglichen Mitarbeit; Ausbildung, berufliche Tätigkeiten, Alter, gesellschaftspolitisches Engagement, insb. im Migrations- und Flüchtlingsbereich; Sprachkenntnissen (Englisch ist Voraussetzung, Arabisch, Farsi/Dari, Französisch, Griechisch erwünscht); Auslandsaufenthalte, Fahrerlaubnis sowie sonstige Erfahrungen, die für eine Mitarbeit nützlich sein könnten; Telefon- oder Handynummer.


Erreichbarkeit von „Volunteers for Lesvos“: Initiative-rfg@posteo.de Ansprechpersonen: Herbert Nebel, Anja Schneider, Hilde Schramm, Julius Verrel

Spendenkonto für die Flüchtlingsarbeit in Griechenland bei der GLS Bank
Kontoinhaber: Respekt für Griechenland e.V.
IBAN: DE15 4306 0967 1175 7746 02,  BIC: GENO DE M 1 GLS
Steuernummer: 27 / 676/ 52054  Spendenbescheinigungen werden bei Angabe von Name und Anschrift ausgestellt.

A brief description of Pervolarides – The Gardeners

April 2018

Dear All,

This is a brief description of our group ‘’Pervolarides’’ (Gardeners) of Thessaloniki, its activities and challenges.

Pervolarides is a non-profit group of people who believe in self-organisation and mobilisation through cooperation. The group exists in various forms since 4 years, but it was not until December of 2016 that we managed to rent a basement in Thessaloniki, with the generous financial aid of German solidarity groups.

The group operates in 2 pillars:

The 1st one is the solidarity node
The 2nd pillar is a variety of the social-solidarity economy projects „A brief description of Pervolarides – The Gardeners“ weiterlesen

Thanking letter from Pervolarides to Respekt für Griechenland

11.04.2018

Dear All,

With this letter we would like to express our gratitude for the financial support of the ‘Respekt für Griechenland’’ organization towards our self-help initiative ‘’Pervolarides’’ in Thessaloniki, Greece. The amount of money that was transferred (610 €) will cover mostly rental costs and bills for our basement. People that support us should know that they help 20-30 families per month to receive food packs and fresh vegetables. Furthermore, you support 1 beekeeping group and 1 group that produce tomato sauce and marmalade.   „Thanking letter from Pervolarides to Respekt für Griechenland“ weiterlesen