Hilfe für Klinik in Ierapetra/Kreta

Berliner Forum Griechenlandhilfe e.V.
www.berliner-forum-griechenlandhilfe.de in Kooperation mit `Respekt für Griechenland´
Durch die Krise in Griechenland ist eine ordentliche medizinische Versorgung der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet.Kommt es zu keiner Verbesserung, muss die Klinik in Ierapetra ihre Türen schließen. Das wäre eine Katastrophe für den Südosten Kretas: für die dort lebende Bevölkerung, aber auch für die vielen Touristen während der Urlaubssaison.

Krankenhaus Ierapetra/Kreta vor dem Aus

1. Durch die Krise in Griechenland ist eine ordentliche medizinische Versorgung der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet.
2. Ursachen sind die erhebliche Etatkürzungen (der Etat reicht nicht mehr für einen ordentlichen Krankenhausbetrieb) sowie der Ausfall der Kassenleistungen.
3. Es fehlt an Personal, medizinischen Geräten, Medikamenten, Verbandszeug, Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und vielem mehr.
4. Operationen und die Behandlung der Patienten werden den medizinischen Standards der Ärzte nicht mehr gerecht.
5. Kommt es zu keiner Verbesserung, muss die Klinik ihre Türen schließen.
6. Eine Katastrophe für diese Region im Südosten Kretas: für die dort lebende Bevölkerung, und auch für die Tausenden Touristen in der beginnenden Urlaubssaison.

Es ist die einzige Klinik an der Südküste Kretas. In ihrem Einzugsgebiet wohnen 50.000 Menschen, darunter überproportional viele Alte in den Bergdörfern. Hinzukommen etwa 10.000 Migranten, viele ohne geregelten Aufenthaltsstatus. Weiterhin ist der Küstenstrich ein beliebtes Urlaubsziel, es gibt 11.450 Touristenbetten.

Vor Ausbruch der Krise war das Krankenhaus mit seinen 6 Stationen (Allgemeine, Chirurgie Gynäkologie, Kardiologie, Pädiatrie, und Orthopädie) mit insgesamt 75 Betten ständig zu 100 % belegt. Bedingt durch die Krise kann der Klinikbetrieb nicht mehr aufrechterhalten werden. Die Anzahl der Ärzte hat sich von 40 auf 20 halbiert. Von den 90 Schwestern und Pflegern sind nur 40 geblieben. Von den 6 Stationen arbeiten heute lediglich die Kardiologie und die Chirurgie.

Für die Wartung der Labor- und Diagnosegeräte, Ersatzteile fehlt das Geld, ebenso für Laborchemikalien, viele Medikamente sind nicht vorrätig. Für Operationen sind nicht alle Anästhetika vorhanden. Häufig muss mit Notbesetzungen gearbeitet werden. Röntgengeräte und Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) sind nur tagsüber einsatzbereit.
Da die Krankenkassen keine Kosten für medizinisch erbrachte Leistungen übernehmen, müssen die Patienten die Kosten selbst tragen. Vielen fehlt das notwendige Geld dafür. Betroffen sind davon krisenbedingt Arbeitslose (die Jugendarbeitslosigkeit beträgt über 60%) und vor allem älteren Menschen, deren Renten drastisch gekürzt wurden.

Für Migranten/Innen ist die Situation besonders schwierig. Diese sind häufig mittellos und ohne Verwandte. Bei Sans Papiers ist der Verwaltungsaufwand extrem hoch. So wird über die Behandlung nach Notlage entschieden.

Kranke und Klinikpersonal brauchen unsere Unterstützung!
Wir danken Ihnen für Ihre Spende!
Dr. Holger Bau Wassilia Fotiadou
(Vorstand) (Vorstand)
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite und Facebook.
V.i.S.d.P.: Holger Bau Berlin, im März 2016

Spendenkonto:
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Holger Bau, Pankower Allee 36, 13409 Berlin, Tel.: +49 (0) 30 4916086,
E-Mail: holger.bau@t-online.de
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Berlin, März 2016
Sehr geehrte Frau, sehr geehrter Herr
wir, das „Berliner Forum Griechenlandhilfe“ sind ein Zusammenschluss engagierter, ehrenamtlich tätiger, deutscher und griechischer Berlinerinnen und Berliner. Wir unterstützen seit 2012 die Arbeit der „Ärzte der Welt“ (ΓΙΑΤΡΟΙ ΤΟΥ ΚΟΣΜΟΥ) in Griechenland.
Die immer noch katastrophale Lage im griechischen Gesundheitswesen hat sich durch das dritte Maßnahmenpaket der EU in 2015 sowie den anhaltenden Flüchtlingsstrom weiter verschlechtert.
Daher ist eine finanzielle Unterstützung der Arbeit der „Ärzte der Welt“ in Griechenland weiterhin dringend erforderlich.
Neben dem Engagement für „Ärzte der Welt“ unterstützt das „Berliner Forum Griechenlandhilfe“ aktuell finanziell das Provinzkrankenhaus in Ierápetra auf Kreta, das durch die Doppelkrise in eine erschütternde Notlage geraten ist. Aus diesem Grund planen wir für dieses Krankenhaus ein

Benefizkonzert mit dem deutsch-griechischen Chor Polyphonia
am 4. Juni 2016, 20:00 Uhr
in der Golgatha Kirche, Borsigstraße 6, Berlin-Mitte

Für die Durchführung der Benefiz-Veranstaltung entstehen uns Kosten für Raummiete, Pausenbewirtung, Musikerhonorare, Druckkosten für Flyer und Plakate etc.
Wir würden uns sehr freuen, Sie als Sponsor gewinnen zu können. Ihr Logo erscheint auf allen unseren Werbematerialien (Print und Online) und selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung* sowie zwei Freikarten für den Besuch des Konzertes.
Wenn Sie Interesse an unserer Tätigkeit haben und sich entscheiden das Benefizkonzert finanziell zu unterstützen, aber natürlich auch bei Rückfragen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren unter Tel.: +49 (0) 30 4916086 oder per E-Mail: holger.bau@t-online.de. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Mit freundlichen Grüßen
Berliner Forum Griechenlandhilfe e.V.
Dr. Holger Bau  Wassilia Fotiadou
(Vorstand) (Vorstand)
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Berliner Forum Griechenlandhilfe e.V. i.Gr.
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