Relocation now

Mit dem „Relocation Programm“ versprach im Jahr 2015 die EU, 160.000 Flüchtlingen, die in Griechenland und Italien gestrandet sind, in andere EU Länder zu bringen. Mehrere EU-Länder weigern sich bis heute, die ihnen zugedachten Kontingente überhaupt aufzunehmen. Aber auch Deutschland hat seine Zusage, 27.670 Personen herzuholen, erst zu einem geringen Bruchteil erfüllt. Zahlreiche Städte und Gemeinde beschlossen inzwischen, dass sie, so bald wie möglich, weitere Flüchtlinge aufnehmen wollen. Sie drängen die Bundesregierung, das Relocation Programm zügig umzusetzen. Die Initiative hierzu ging von der Osnabrücker Gruppe „50 aus Idomeni“ aus. Andere Gruppen, so auch „Respekt für Griechenland“ unterstützen eine entsprechende Petition und beteiligen sich an Aktivitäten.

Übergabe der Petition am 1. März 2017 vor dem Bundesinnenministerium

Foto: Ralf Henning Mit dabei: Claus Kittsteiner (Respekt für Griechenland/Attac) unter dem großen, bunten Regenschirm
Foto: Ralf Henning
Mit dabei: Claus Kittsteiner (Respekt für Griechenland/Attac) unter dem großen, bunten Regenschirm
Mit dabei Hilde Schramm (Respekt für Griechenland), Dritte von rechts
Mit dabei: Hilde Schramm (Respekt für Griechenland), vorne Zweite von rechts

 

 

Rechtsstaatliche Mängel und Intransparenz im Asylverfahren auf Lesbos

Der folgende Beitrag von Hilde Schramm erschien unter dem Titel/Untertitel „Von Solidarität keine Spur. Ehrenamtliche beklagen, dass die Asylverfahren in Griechenland intransparent und diskriminierend sind. Die EU weiß das – und tut nichts“ am 23.03.2017 in „taz.die tageszeitung“ (S. 12).

Genau ein Jahr ist es her, dass der Europäische Rat seinen berüchtigten Flüchtlings-Deal mit der Türkei geschlossen hat. Die darin angekündigte Unterstützung Griechenlands durch die europäischen Staaten lässt allerdings weiter auf sich warten. Von Solidarität keine Spur: „Rechtsstaatliche Mängel und Intransparenz im Asylverfahren auf Lesbos“ weiterlesen